Neuropädiatrische Ambulanz

Abklärung und Therapieführung von zerebralen Anfallsleiden und anderen neurologischen Erkrankungen wie neuromuskuläre Erkrankungen, Tic Störung, ADHS, Kopfschmerzen und Migräne, Multiple Sklerose im Kindesalter.

Leitung:
OA Marc-Oliver Baur (SP Neuropädiatrie, DGKN Zertifikat, Mitglied der GNP)
Vertretung: Dr. med. Friedemann Lindmayer (SP Neuropädiatrie,  DGKN Zertifikat, Mitglied der  GNP)


Sprechstunden
Montag           08:30 – 12:00 und 13:30 – 16:30
Dienstag          08:30 – 12:00 und 13:30 – 16:30
Mittwoch          08:30 – 12:00
Donnerstag      13:30 – 16:30
Freitag             08:30 – 12:00

Kontakt:
Patientenservicecenter Terminvereinbarung Tel. 0621 / 383 - 1330

Ärztliche Mitarbeiter:
Dr. med. Claudia Bendl (DGKN Zertifikat EEG)
Nicola Betz (DGKN Zertifikat EEG)

weitere Informationen der Neuropädiatrischen Ambulanz

Im Schwerpunkt pädiatrische Neurologie betreuen wir Kinder und Jugendliche mit vielfältigen Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems sowie muskuläre Erkrankungen und Gefäßerkrankungen des Gehirns. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Abklärung und Behandlungsführung zerebraler Krampfanfälle, die einen großen Anteil an unserem Ambulanzbetrieb einnehmen. Hierzu stehen uns zwei moderne digitale 24 Kanal EEG Ableitungseinrichtungen zur Verfügung, an denen sämtliche Provokationsmaßnahmen und an einem Gerät auch eine Videoableitung möglich sind. Ein zweiter Schwerpunkt unserer Ambulanz betrifft chronische Kopfschmerzzustände, Migräne und Clusterkopfschmerz, sowie deren Abklärung und Therapie. Vielfältige andere Kopfschmerzursachen können zusammen mit den endokrinologisch, onkologisch und kinderpsychiatrisch tätigen Kollegen beurteilt werden. Zur Abklärung unklarer neurologischer Auffälligkeiten stehen uns sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich sämtliche neurophysiologische und neuroradiologische Untersuchungsmethoden zur Verfügung. Als neurophysiologische Untersuchungsmethoden werden die Messung otoakustischer Emissionen, sensibel evozierter Potentiale und durch das neurophysiologische Labor der Neurologischen Ambulanz auch Nervenleitgeschwindigkeit und Elektromyographie durchgeführt. In der Abklärung muskuloskeletaler Erkrankungen arbeiten wir eng mit der kinderchirurgischen Klinik zusammen. Bei Patienten mit kindlicher MS stehen uns alle notwendigen diagnostischen und therapeutischen Hilfsmittel zur Verfügung. Eine spezielle Dauertherapie als auch eine Therapie mit Antikörpern (Tisabri©) ist in Zusammenarbeit mit der Neurologischen Universitätsklinik möglich.

Entwicklungsneurologische Ambulanz

Abklärung und Therapieplanung von Entwicklungsverzögerungen, Entwicklungsstörungen, Bewegungsstörungen, Monitorambulanz, Frühgeborenennachsorge, Spezialnachsorge für Kinder mit kongenitalen Zwerchfellhernien.

Leitung:
OA Marc-Oliver Baur

Sprechstunden:
Montag             08:30 – 12:00 und 13:30 – 16:30
Dienstag           08:30 – 12:00 und 13:30 – 16:30
Mittwoch           08:30 – 12:00 und 13:30 – 16:30
Donnerstag      
Freitag              08:30 – 12:00

Kontakt:
Terminvereinbarung Tel. 0621 / 383 - 1330

Ärztliche Mitarbeiter:
Dr. med. Claudia Bendl
Dr. med. Angela Süss – Graffeo
Dr. psych. Ulrike Just (Kinderpsychologin)
Dr. med. Stephanie Schenk

weitere Informationen Entwicklungsneurologie

Der Schwerpunkt Entwicklungsneurologie befasst sich mit der Abklärung und Therapieplanung unterschiedlicher Störungen der normalen kindlichen Entwicklung. Neben motorischen Entwicklungsstörungen/Verzögerungen werden auch sprachliche und kognitive Störungen oder Verzögerungen beurteilt. Zur Klärung der Ursache werden neben validierten Testverfahren zur Beurteilung des Entwicklungsstandes (Bayley 3, Entwicklungstest ET6-6, Münchner funktionelle Diagnostik, Wiener Entwicklungstest, Frostig Visuelle Wahrnehmung 2, Heidelberger Sprachentwicklungstest) auch neuroradiologische Untersuchungen, humangenetische Diagnostik und differenzierte Stoffwechseldiagnostik eingesetzt. Hierfür besteht eine Kooperation mit dem  Zentrum für Humangenetik Mannheim und der  Stoffwechselklinik Heidelberg. Eine Zusammenarbeit mit unserer auch ambulant tätigen Abteilung für Physiotherapie, Logopädie und Ergotherapie ermöglicht eine interdisziplinäre Beurteilung und Behandlung der einzelnen Patienten. Eine Zusammenarbeit zur Abklärung frühkindlicher Hörstörungen besteht mit dem Institut für Pädaudiologie.

Für spezielle Fragestellungen der kindlichen Entwicklung und Intelligenztestungen bietet unsere Psychologin Frau Dr. Just auch eine psychologische Testung mit verschiedenen Verfahren an (z.B. HAWIK 3)

Ein zusätzlicher Schwerpunkt unserer Ambulanz besteht in der strukturierten Nachsorge ehemaliger Frühgeborener entsprechend den Leitlinien der GNPI bzgl. motorischer und kognitiver Entwicklung. Als spezielles Zentrum für ECMO Therapie werden auch die Patienten mit kongenitalen Zwerchfellhernien interdisziplinär in Zusammenarbeit mit den kinderkardiologisch, neonatologisch und pulmologisch tätigen Kollegen nachbetreut.

Neurochirurgische – Neuropädiatrische Spezialambulanz

Abklärung und Therapieplanung für Hydrocephalus, Shuntversorgung, Spina bifida, Kraniosynostosen, VNS Implantationen, Raumforderungen im Bereich des Schädels oder der Wirbelsäule, Tethered cord Syndrom, Syringomyelie

Ansprechpartner:
OA Marc-Oliver Baur (Neuropädiater)
Dr. med. Sandra Kunze (FÄ für Neurochirurgie)

Sprechstunden:
Montag           13:30 – 16:30 alle zwei Wochen


Kontakt:
Terminvereinbarung Tel. 0621 / 383 - 1330

 

weitere Informationen zur Neurochirurgischen – Neuropädiatrischen Spezialambulanz

In der Spezialsprechstunde in Kooperation mit der Neurochirurgischen Universitätsklinik können übergreifende Krankheitsbilder insbesondere kongenitaler Hydrocephalus, möglicherweise notwendige Shuntversorgung und Nachsorge gemeinsam mit den Fachvertretern der Kinderklinik und der Neurochirurgie beurteilt werden. Bei entsprechenden Fragestellungen werden die Kollegen der Kinderchirurgie und Kinderurologie ebenso hinzugezogen wie die Kollegen der Neuroradiologie und dem Bereich pädiatrische Sonographie. Somit ist eine integrierte ärztliche Versorgung für diese spezielle Patientengruppe optimal sichergestellt.

 

Eine besondere Therapiemöglichkeit besteht bei therapierefraktären Epilepsien, insbesondere bei Patienten mit Lennox Gastaut Syndrom, in der Implantation eines Vagusnervstimulators. Die Neurochirurgische Klinik verfügt über eine langjährige Erfahrung in der Implantation dieser Schrittmacher.


Inhaltlich verantwortlich gemäß § 6 MDStV ist der/die jeweilige Direktor/in bzw. Leiter/in der Einrichtung.

Universitätsmedizin Mannheim
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