Zunächst werden wir mit Ihnen ein ausführliches Gespräch über Ihre Beschwerden, Vorerkrankungen und persönliche Risikofaktoren führen. Anhand eines Fragebogens prüfen wir, wann und in welchen Situationen es zu einem unwillkürlichen Urinverlust oder Senkungsbeschwerden kommt. Selten bitten wir Sie, ein so genanntes Miktionstagebuch zu führen, in welches man einträgt, wie viel man trinkt und wie oft man zur Toilette gehen muss. Danach erfolgen eine gynäkologische Untersuchung, wie Sie sie auch von Ihrem Frauenarzt kennen und eine Untersuchung Ihres Urins auf mögliche Infektionen. Häufig führen wir im Anschluss daran eine Ultraschalluntersuchung der Harnwege, inneren Genitalorgane und Nieren durch.
Ist durch diese Untersuchungen keine eindeutige Diagnose möglich, verfügen wir über eine vielseitige diagnostisch-technische Ausstattung, so zum Beispiel über einen großen urodynamischen Messplatz. Des Weiteren kommen spezielle Röntgenuntersuchungen, elektromyographische (EMG)- Messgeräte u.a. zur Anwendung; auch wird unter Umständen eine Blasenspiegelung notwendig sein, welche in Allgemein- oder Lokalanästhesie durchgeführt werden kann. In diesen Fällen der weiterreichenden Untersuchungen wird mit Ihnen möglicherweise ein weiterer Termin in unserem Inkontinenzzentrum oder bei einem anderen Fachkollegen vereinbart werden müssen.
Inhaltlich verantwortlich gemäß § 6 MDStV ist der/die jeweilige Direktor/in bzw. Leiter/in der Einrichtung.
Universitätsmedizin Mannheim
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