Wird ein Kind nach nicht vollständiger Schwangerschaft geboren, benötigt es besondere Pflege, Zuwendung und optimale Bedingungen.
Die individuelle Behandlung und Betreuung der Neonaten wird nach den Leitsätzen des Bundesverbandes „Das frühgeborene Kind e.V.“ ausgerichtet.
Die Eltern werden verständlich und respektvoll einbezogen und informiert
Das Konzept versucht durch Beobachtung die individuellen Bedürfnisse von Kind und Familie zu erkennen und die gesamte Versorgung darauf abzustimmen.
Die so genannte entwicklungsfördernde Betreuung hat sich zum Ziel gesetzt, die Situation für Frühgeborene und deren Eltern zu verbessern. Dabei erhalten Eltern von Anfang an Unterstützung und werden intensiv in die Behandlung und Betreuung ihres Kindes eingebunden. Neben dem für Kind und Eltern wichtigen Kontakt orientiert sich die Behandlung an den individuellen Bedürfnissen des zu früh geborenen Kindes. Stress und Schmerzen werden so weit wie möglich vermieden.
Die Betreuung reicht über den stationären Aufenthalt hinaus bis in das häusliche Umfeld.
Die Känguruh-Methode ist eine einfache jedoch effektive Möglichkeit der Kontaktpflege zwischen Eltern und Kind. Diese Form des Haut zu Haut Kontaktes Stammt aus Kolumbien. Aus Mangel an technischen Mitteln wie Inkubatoren nutzen die Ärzte und Schwestern dort die Wärme der mütterlichen Haut, um die Kinder warm zu halten. In Europa wurde die Känguruh-Methode zur Optimierung der psychosozialen Betreuung früh geborener Kinder übernommen.
Sie leistet zweierlei:
Erstens erholt sich das Frühgeborene leichter von den Nachwirkungen der zu frühen Geburt, zweitens haben die Eltern die Chance, selbst aktiv zu werden und eine innige Beziehung zu ihrem Baby herzustellen. Die Känguruh-Methode in Ergänzung zur Intensivmedizin ist einfach das Beste, was Sie tun können, um Ihrem Frühchen zu helfen. Und diese Methode kostet Sie keinen Pfennig – nur elterliche Liebe, geschenkt mit fröhlichem Herzen.
Inhaltlich verantwortlich gemäß § 6 MDStV ist der/die jeweilige Direktor/in bzw. Leiter/in der Einrichtung.
Universitätsmedizin Mannheim
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