Medizinische Forschung hautnah miterlebt

Das Universitätsklinikum ist nicht nur das größte Krankenhaus Mannheims, sondern auch eine der großen Forschungseinrichtungen in der Region. Mit einem attraktiven Einblick in seine Arbeit veranschaulichte das Universitätsklinikum in der " Nacht der Wissenschaft" von Samstag, 10.11.2007, auf Sonntag, 11.11.2007, den medizinischen Fortschritt in drei Fachgebieten. Zwischen 18:00 und 02:00 Uhr nutzten mehr als 500 Besucher die Möglichkeit, unseren Orthopäden, Urologen und Radiologen über die Schulter zu schauen und dabei auch selbst aktiv zu werden.

Orthopädie

Die Ärzte der Orthopädie informierten über die Gelenke im menschlichen Körper. Wie die computer-unterstützte Implantation von Endoprothesen funktioniert, zeigten die Orthopäden unter Mithilfe ihrer Besucher, die selbst in die Rolle der Operateure schlüpfen konnten, an zwei OP-Tischen mit Knie- und Hüftgelenkmodellen. Außerdem wurde der Stand der Forschung bei der Implantation angezüchteter eigener Knorpelzellen bei abgenutzten Gelenken vorgestellt.

Passend zum Angebot der Orthopäden zeigten die Physiotherapeuten, wie wichtig die Rehabilitation nach einer Operation ist, beispielsweise durch Koordinationsübungen auf einem Laufband.

Urologie

Auch bei den Urologen konnten die Besucher selbst tätig werden: An dem in Mannheim entwickelten OP-Simulator, mit dem junge Ärzte Eingriffe an der Harnblase, am Harnleiter und an der Niere unter sehr realitätsnahen Bedingungen trainieren und an einem ähnlichen OP-Trainer, an dem Fingerfertigkeit im Umgang mit endoskopischen Medizininstrumenten für minimal-invasive Eingriffe gefragt war.

Radiologie

Bilder aus dem Körperinneren – immer schneller und immer detailgenauer. Diesen interessanten Part steuerten die Radiologen mit Hilfe eines Suppenhuhns zu der Wissenschaftsnacht bei. Sie demonstrierten einen neuen Computertomographen, der die Feinstruktur von Gefäßen in außergewöhnlich guter Auflösung dreidimensional darstellt; eine wichtige Herausforderung sowohl in der Krankenversorgung als auch in der medizinischen Forschung. Blutgefäße, Fett, Muskeln oder Knochen – bei den eindrucksvollen und akkuraten 3-D- und Schnittbildern blieb den Besuchern von der Konsistenz des Suppenhuhns nichts verborgen.


Inhaltlich verantwortlich gemäß § 6 MDStV ist Klaus Wingen.

Universitätsmedizin Mannheim
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