Die Zentrale Notaufnahme des Universitätsklinikums Mannheim hält 24 Stunden täglich einen fachübergreifenden Notfalldienst der Maximalversorgung vor. In der Notaufnahme sind Internisten, Allgemeinchirurgen und Unfallchirurgen sowie Neurologen ständig präsent, alle weiteren Spezialbereiche sind über Konsilärzte innerhalb von wenigen Minuten verfügbar. Für die Notfalldiagnostik stehen modernste technische Verfahren wie Ultraschall (Herz, Bauchorgane, Gefässe) und spezielle radiologische Untersuchungsmethoden (konventionelles Röntgen, Computertomographie, Magnetresonanztomographie etc.) Tag und Nacht zur Verfügung.
Bitte beachten Sie, dass Kinder und Jugendliche (unter 16 Jahren) gesondert in unserer Kinder-Notaufnahme versorgt werden.
Notfallpatienten werden in der Regel von Rettungs- oder Krankenfahrzeugen, gelegentlich auch von Privatfahrzeugen in die Klinik gebracht. Die Zentrale Notaufnahme ist in diesem Fall über den Haupteingang (Beschilderung Krankentransporte, Notfälle, Warenlieferungen) des Universitätsklinikums erreichbar. Die Notaufnahme befindet sich im Haus 2 und ist auf dem Klinikumsgelände an allen wesentlichen Punkten des hausinternen Straßennetzes rot ausgeschildert (Notaufnahme).
Patienten sollten - wenn möglich - Personalausweis und Versicherungskarte der Krankenkasse sowie alle privat verfügbaren ärztlichen Unterlagen (Arztbriefe, Medikamentenverordnungen und Notfallpässe wie z. B. Allergiepass, Marcumarausweis, Schrittmacherausweis etc.) mitbringen. In der Zentralen Notaufnahme im Haus 2 befindet sich eine Anmeldung, an der alle Notfallpatienten zentral erfasst und aufgenommen werden. Für Notfälle, die privat gebracht werden, ist diese Anmeldung in der Regel der erste Anlaufpunkt. Hier werden Patienten nach definierten Kriterien (Ersteinschätzung) beurteilt und je nach Symptomatik umgehend oder nach einer Wartezeit in den Behandlungsbereich geholt.
Bitte haben Sie Verständnis, falls Patienten, die keine lebensbedrohlichen Symptome haben, gelegentlich etwas länger warten. Oberstes Prinzip der Notfallversorgung ist, dass Patienten nach Dringlichkeit und nicht nach der Reihenfolge ihres Eintreffens behandelt werden. Abweichungen in der Reihenfolge kann es auch in Abhängigkeit von der Fachrichtung geben. Ein schriftliches Informationsblatt hierzu erhalten Sie an der Anmeldung.
Angehörige von Notfallpatienten müssen während der Erstuntersuchung zunächst außerhalb des Behandlungstraktes warten. Sie werden so schnell wie möglich über die Ergebnisse der Erstdiagnostik informiert und nach Abschluss der Basisuntersuchungen zum Patienten in die Kabine gebeten.
Aufgrund gesetzlicher Vorschriften müssen Patienten eine Praxisgebühr von 10,00 EUR für die ambulante Notfallbehandlung in unseren Notfallaufnahmen leisten. Diese Regelung betrifft gesetzlich versicherte Patienten, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und gilt grundsätzlich für die erste Notfallbehandlung im Quartal. Die Zahlung entfällt, wenn sie im selben Quartal bereits in einem anderen Krankenhaus geleistet wurde. Diese Ausnahmeregelung gilt nicht, wenn die Gebühr in einer ärztlichen Praxis entrichtet wurde.
Nach den genannten Kriterien der Ersteinschätzung werden Patienten einem Notaufnahme-Bereich zugeordnet. Hier findet die Erstuntersuchung durch speziell geschulte Pflegekräfte sowie Assistenz- und Fachärzte statt. Bis zur endgültigen Diagnose und sicheren Risikoeinschätzung sind in der Regel einige technische Untersuchungen (z. B. Blutanalyse, EKG, Ultraschall, Röntgen etc.) notwendig, die - je nach Patientenaufkommen und Dringlichkeit - ebenfalls mit einem gewissen Zeitaufwand verbunden sind. Nach Abschluss der Untersuchungen entscheidet der zuständige Arzt der Notaufnahme - in Absprache mit Patienten und Angehörigen - über das weitere Vorgehen.
Ein Teil der Patienten kann ambulant behandelt werden und erhält entsprechende Empfehlungen sowie einen Kurz-Arztbrief an den Hausarzt. Anderen Patienten wird zu einer stationären Weiterbehandlung geraten. Diesen Patienten wird dann ein Bett auf einer fachspezifischen Allgemeinstation oder - falls notwendig - Intensivstation zugewiesen.
Für besonders dringliche Notfall-Situationen bestehen fachspezifische und standardisierte Behandlungsprozeduren, die von den entsprechenden Fachkliniken für die Notfallversorgung Tag und Nacht gewährleistet werden:
Inhaltlich verantwortlich gemäß § 6 MDStV ist Klaus Wingen.
Universitätsmedizin Mannheim
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