
Am Donnerstag, 7. August 2008, ging die dritte Mannheimer Kinder-Uni Medizin zu Ende, unter anderem mit einem Live-Ultraschall an einer werdenden Mutter. Jeweils ein Kind durfte in der Vor- und Nachmittagsvorlesung "
Vom Pünktchen zum Anton in 40 Wochen" selbst den Ultraschallkopf über den Bauch einer Schwangeren führen, und die Bilder wurden auf die große Leinwand im Hörsaal übertragen. In einem Fall waren dabei Zwillinge zu sehen, von denen die gebannten Kinder-Studis ein Köpfchen und ein schlagendes Herz deutlich erkennen konnten. Anschließend setzte die allerletzte der insgesamt acht Kinder-Uni-Medizin-Vorlesungen genau da an, wo die vorherige aufgehört hatte; sie handelte nämlich vom Wachstum des neugeborenen Babys bis zum erwachsenen Menschen: "
Vom Benjamin zum Ben in 20 Jahren".

Die Resonanz der insgesamt 1.200 Kinder-Uni-Studierenden auf das Vorlesungs-Angebot war auch im dritten Jahr wieder rundweg positiv. Offensichtlich hatten die Dozenten – allesamt Ärztinnen und Ärzte des Universitätsklinikums Mannheim – die richtige Mischung aus Vortrag, Dialogangebot und Mitmach-Aktionen herausgefunden: Ein weiteres Highlight in diesem Jahr war ein Eishockeyspieler in voller Montur, an dem die Kinder selbst durch einen Tritt vors Schienbein testen konnten, wie wirkungsvoll man beim Sport durch
Schutzkleidung Verletzungen vorbeugen kann. Das "
Schreckgespenst Krankenhaus" verlor durch eine andere Vorlesung deutlich an Einfluss: Hier wurde ein Film vorgeführt, der zeigte, was im Krankenhaus nach einer Notaufnahme passiert – die Kinder konnten die fiktive Geschichte der siebenjährigen Claire verfolgen, die einen Fahrradunfall gehabt und sich den Arm verletzt hatte.
Lebensmittelhygiene,
Organtransplantation,
bildgebende Verfahren und die
Behandlung von Kopfverletzungen waren weitere Themen der diesjährigen Kinder-Uni Medizin.

Kooperationspartner der Kinder-Uni Medizin war in bewährter Weise die Tageszeitung „Mannheimer Morgen“, in deren Geschäftsstellen die Teilnahmetickets innerhalb kurzer Zeit ausverkauft waren. Sponsoren unterstützten die Veranstaltungen unter anderem mit Verpflegung in der Pause.
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