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Umfrage zur Behandlung primärer retroperitonealer Sarkome in Deutschland

Diagnostik und Therapieplanung

1. Welche abdominelle Bildgebung wird bei Ihnen regelhaft durchgeführt?

a. MRT
b. CT
c. MRT und CT
d. PET/CT
e. Sonstiges  

2. Welche thorakale Bildgebung wird von Ihnen regelhaft durchgeführt?

a. Röntgen
b. CT
c. Keine
d. Sonstiges  

3. Wird bei Ihnen regelhaft vor Therapiebeginn eine Biopsie des Tumors durchgeführt?

a. Ja
b. Nein  

4. Wenn eine Biopsie durchgeführt wird, welche Technik wird dabei verwendet?

a. Chirurgische Inzisionsbiopsie
b. Stanzbiopsie
c. Zytologie  

5. Werden Patienten mit Retroperitonealen Tumoren regelhaft in einem Tumorboard besprochen?

a. Ja
b. Nein  

6. Handelt es sich dabei um ein spezielles Sarkom-Board?

a. Ja
b. Nein

Operation

7. Welche Schnittführung bevorzugen Sie zur Resektion retroperitonealer Tumore?

a. Mediane Laparotomie
b. Quere Laparotomie
c. Retroperitonealer Zugang 

8. Welche Operationstrategie wählen Sie üblicherweise?

a. Enukleation
b. Marginale Resektion
c. Abdominale Kompartmenresektion 

9. Führen sie regelhaft eine systematische Lymphadenektomie durch?

a. Ja
b. Nein 

10. Wann erfolgt üblicherweise eine Resektion von Nachbarorganen?

a. Bei eindeutiger Infiltration
b. Auch bei Adhärenz 

11. Wieviele Nachbarorgane werden hierbei durchschnittlich reseziert? (z.B. Hemikolektomie, Nephrektomie, atyp. Leberresektion, Psoasresektion, Pankreaslinksresektion, Splenektomie, Zwerchfellresektion etc)

a. 0
b. 1
c. 2
d. >2

12. Was sind nach Ihrer Meinung Kriterien der Irresektabilität? (Mehrfachantwort möglich)

a. Tumorgröße über 20cm
b. Infiltration von mehr als zwei Organen (z.B. Niere, Kolon, Pankreasschwanz)
c. Infiltration von Duodenum oder Pankreaskopf
d. Infiltration der Mesenterialwurzel
e. Infiltration der Leber
f. Notwendigkeit der Resektion und Rekonstruktion der Vena cava 
g. Notwendigkeit der Resektion und Rekonstruktion der Aorta
h. Infiltration der paravertebralen Muskulatur und von Neuroforamina
i. Keine der genannten
j. Weitere Kriterien (Freitext)

13. Würden Sie eine Tumorresektion bei Vorliegen einer einzelnen Lungenmetastase durchführen?

a. Regelhaft
b. Selten
c. Nie

14. Wie hoch ist annährungsweise der Anteil von Patienten, bei denen eine vollständige Resektion nicht möglich ist und Sie eine R2 Resektion durchführen?

a. 0-1%
b. 1-2%
c. 3-5%
d. 6-10%

15. Wie hoch schätzen sie in Ihrem Haus die Häufigkeit von Komplikationen in ihrem Haus ein, die eine erneute Operation oder Intervention (z.B. Abszessdrainage) erforderlich machen?

a. 0-5%
b. 6-10%
c. 11-20%
d. 20-30%
e. >30% 

15. Wie hoch schätzen Sie die Mortalität der Tumorresektion in ihrer Klinik ein?

a. 0%
b. 1-2%
c. 3-5%
d. 6-10%
e. >10%

Multimodale Therapie

16. Wie hoch schätzen Sie die postoperative Mortalität nach Resektion eines retroperitonealen Sarkoms in Ihrer Klinik ein?

a. 0%
b. 1-2%
c. 3-5%
d. 6-10%
e. > 10%

17. Wie häufig wird bei Ihnen eine zusätzliche Strahlentherapie durchgeführt?

a. <10%
b. 10-50%
c. 51-90%
d. >90%

18. Wenn eine Bestrahlung angewendet wird, wann wird diese üblicherweise durchgeführt? (Mehrfachantwort möglich)

a. Präoperativ
b. Postoperativ
c.  Intraoperativ 

19. Wie häufig wird bei Ihnen eine zusätzliche Chemotherapie durchgeführt?

a. <10%
b. 10-50%
c. 51-90%
d. >90%

20. Wenn eine chemotherapie indiziert wird, wann wird diese üblicherweise durchgeführt? (Mehrfachantwort möglich)

a. Präoperativ
b. Postoperativ
c. Prä- und postoperativ

Allgemeine Fragen

21. Ihre Abteilung befindet sich in

a. Einer Universitätsklinik
b. Einem Krankenhaus der Maximalversorgung
c. Einem Krankenhaus der Schwerpunktversorgung
c. Einem Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung

22. Wieviele Patienten wurden wegen eines retroperitonealen Sarkoms im letzten Jahr in Ihrem Haus operiert?

a. Keine, Patienten mit retroperitonealen Sarkomen werden in andere Kliniken verlegt/überwiesen
b. Keine, wie behandeln aber prinzipiell Patienten mit retroperitonealen Sarkomen
c. 1-5
d. 6-10
e. 11-20
e. >20 

23. Wie hoch schätzen Sie die 5-Jahres-Lokalrezidivrate Ihrer Patienten nach Resektion eines primären retoperitonealen Sarkoms ein?

___%  

24.  Wie hoch schätzen Sie das 5-Jahresüberleben Ihrer Patienten mit primären retroperitonealen sarkomen ein? 

____%  

25. Was sind Ihrer Ansicht nach typische Einschränkungen der Lebensqualität von Patienten, die wegen eines retroperitonealen Sarkoms operiert wurden?

a. Niereninsuffizienz
b. Störungen der Nahrungspassage
c. Narbenhernien
d. Immobilität
e. Chronische Schmerzen
f. Sonstiges

26. Wären Sie bereit, Ihre Patienten in einem prospektiven Register der Chirurgischen Arbeitsgemeinschaft Onkologie zu dokumentieren?

a. Ja
b. Nein 

27. Wären sie an einem Workshop "Therapie retroperitonealer Sarkome" interessiert?

a. Ja
b. Nein 

28. Wären Sie an der Zusendung von Informationsmaterial für Patienten interessiert?

c. Ja
d. Nein

29. Bitte geben Sie uns eine kurze Rückmeldung hinsichtlich des Inhaltes und der Form des Umfragebogens.

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Kontextspalte

Leitung

Prof. Dr. med. Peter Hohenberger

Prof. Dr. med. Peter Hohenberger

Sektionsleiter SCO&TCH

(Spezielle chirurgische Onkologie und Thoraxchirurgie)

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Sarkomzentrum