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Tumor-assoziierte Makrophagen

Tumor-assoziierte Makrophagen (TAM) stellen neben anderen Zellen eine auch quantitativ bedeutende Zellpopulation im Stroma vieler Tumoren dar. Vorstufen solcher Makrophagen werden von Tumor-sezernierten Chemokinen (CCL2, CCL3, CCL4, CCL5, M-CSF, VEGF) angelockt und differenzieren ortsständig in unterschiedliche Makrophagen-Phänotypen. Die genauere Charakterisierung dieser TAMs in verschiedenen Tumoren zeigt hauptsächlich Merkmale alternativer Aktivierung (Expression von IL-10, TGF-beta, ARG1) und nur eine geringe Ausprägung des klassischen Makrophagenprofils (Sekretion von IL-12, IL-6 und TNF-alpha).

Im Zuge dieser Beobachtungen wurde den TAMs, die zunächst als zytotoxischer Angriff des Immunsystems gegen den Tumor interpretiert wurden (M1 TAMs), eine ganz andere Rolle, nämlich eine Tumor-unterstützende Rolle zugeschrieben (M2 TAMs). Alternativ aktivierte M2 TAMs sind durchaus heterogen, sowohl bzgl. der an der Induktion beteiligten Zytokine, als auch bzgl. ihres molekularen Programms.  

Kontextspalte

Ärztliche Leitung

Astrid Schmieder

Prof. Dr. med. univ. Astrid Schmieder

Oberärztin

Leiterin der Allgemeinen Hautambulanz
Leiterin des Kompetenzzentrum Psoriasis

Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten
Allergologie

Doktorarbeit

Unsere Arbeitsgruppe ist immer an tatkräftigen Wissenschaftlern interessiert. Sollten Sie Interesse an einer biologischen oder medizinischen Magister- oder Doktorarbeit zum Thema „Tumor Assoziierte Makrophagen” haben, wenden Sie sich bitte an Dr. med. Astrid Schmieder.