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Willkommen, Lennard: 2.000. Geburt am Universitätsklinikum Mannheim

Mit Lennard erreicht die UMM schon Ende September die 2.000. Geburt des Jahres. Die Frauenklinik erwartet bis Jahresende rund 2.700 Geburten.

Am Mittwochabend, 30. September, um 19:19 Uhr, war es so weit: Am Universitätsklinikum Mannheim wurde die zweitausendste Geburt des Jahres 2026 verzeichnet: Der kleine Lennard wiegt 2.820 Gramm und ist 48 Zentimeter groß.  Mit den frischgebackenen Eltern freuen sich die Hebammen, Ärztinnen und Ärzte und Krankenschwestern der Universitäts-Frauenklinik. 

Wie die Eltern von Lennard haben im vergangenen Jahr 2.563 werdende Mütter und Väter die Versorgung des Universitätsklinikums Mannheim in Anspruch genommen.

„Als einzige Geburtsklinik in Mannheim mit der höchsten Versorgungsstufe (Perinatalzentrum Level I) sind wir auf unkomplizierte Entbindungen ebenso gut vorbereitet wie auf Hochrisikogeburten. Gleichzeitig bieten wir eine familienorientierte Atmosphäre bei der Geburt:  Auf unserer Entbindungs-Station können Mütter mit ihren Kindern und Partnern in Familienzimmern so komfortabel wie in einem Drei-Sterne-Hotel wohnen“, erklärt Professor Dr. med. Marc Sütterlin, Direktor der Frauenklinik.

„Bei uns sind rund um die Uhr Gynäkologen, Kinderärzte und auf die Versorgung von Neugeborenen spezialisierte Neonatologen im Einsatz.“

Für kranke Neugeborene und bei möglichen Komplikationen stehen eine speziell ausgestattete Neugeborenenstation und eine Kinder-Intensivstation zur Verfügung. Wenn – wie in den meisten Fällen – keine Risiken für Mutter oder Kind bestehen, können werdende Eltern am Universitätsklinikum gemeinsam eine natürliche Geburt erleben. Die Schwangeren können im Kreißsaal ihre Entbindungsposition und zwischen verschiedenen Möglichkeiten wählen, die eine möglichst angenehme Geburt unterstützen. Da im Universitätsklinikum rund um die Uhr Anästhesist:innen vor Ort sind, kann jederzeit eine Periduralanästhesie (PDA) durchgeführt werden. Auch ein Kaiserschnitt ist – wenn er medizinisch notwendig ist oder von der Mutter gewünscht wird – jederzeit möglich.

Geburtenzahlen gegen den Bundestrend

Als besonderes Angebot verfügt das Universitätsklinikum Mannheim außerdem über einen Hebammenkreißsaal. Als erste Klinik in Baden-Württemberg und erste deutsche Universitätsklinik hat die UMM daher im Mai das Qualitäts-Zertifikat HKS+ des Deutschen Hebammenverbands erhalten. Während des gesamten Geburtsprozesses werden Schwangere ohne Risikofaktoren im Hebammenkreißsaal ausschließlich von Hebammen betreut. „Viele Frauen wünschen sich eine möglichst natürliche Geburt, möchten aber dennoch nicht auf die Sicherheit einer voll ausgestatteten Klinik verzichten“, berichtet die leitende Hebamme Diana Haase. Ziel ist es, gesunde Schwangere bei der Geburt möglichst ohne medizinische Interventionen wie Wehentropf, Dammschnitt oder Saugglocke zu begleiten. Treten dennoch Komplikationen auf, steht jederzeit ein Arzt zur Verfügung.

Die Geburtenzahlen am Universitätsklinikum Mannheim liegen über dem Bundesdurchschnitt: Während deutschlandweit ein Rückgang der Geburten zu verzeichnen ist und 2025 sogar ein historischer Tiefstand in der Nachkriegszeit erreicht wurde, verzeichnet die UMM einen Anstieg: Die 2.000. Geburt wurde in diesem Jahr bereits Ende September erreicht. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreißsaals gehen daher davon aus, dass bis zum Jahresende rund 2.700 Geburten betreut werden – und damit mehr als im Vorjahr (2.563 Geburten).

Der bisherige Geburtenrekord wurde 2021 mit 3.034 Geburten erreicht.

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