Bei einem von 300 Jungen mündet die Harnröhre nicht in der Eichelspitze sondern am Penisschaft oder am Hodensäckchen. Meist ist die Vorhaut segelartig verändert. Eine Hypospadie ist für den Jungen keine gefährliche Erkrankung, sollte aber ab dem vollendeten zweiten Geburtstag operativ korrigiert werden. Das fehlgebildete Glied kann in der Entwicklung zu schweren psychischen Belastungen führen. In ausgeprägten Formen kann es zu Störungen der Fortpflanzung kommen.Operativ wird eine neue Harnröhre geschaffen, die zum Schutz vor Verletzungen mit Bindegewebe aus der Vorhaut bedeckt wird. Dazu wird das Vorhautsegel entfernt. Der Junge sieht nach der Operation wie beschnitten aus.
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