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Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung

Das Orthopädisch-Unfallchirurgische Zentrum (OUZ) der Universitätsmedizin Mannheim steht für langjährige Tradition, universitäre Spitzenmedizin und ausgewiesene Expertise in der Behandlung von Erkrankungen der großen Gelenke. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der endoprothetischen Versorgung von Hüfte und Knie – sowohl im Primärfall als auch bei komplexen Wechsel- und Revisionsoperationen nach Versagen einer Erstimplantation.

 

Als zertifiziertes Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung (EPZmax) bieten wir das gesamte Spektrum moderner endoprothetischer Therapieverfahren an – von der Erstimplantation künstlicher Gelenke bis hin zu anspruchsvollen Rekonstruktionen bei ausgeprägten Knochendefekten oder Mehrfacheingriffen.

Im Mittelpunkt unseres Handelns steht der individuelle Behandlungserfolg. Ziel ist eine nachhaltige Wiederherstellung von Schmerzfreiheit, Mobilität und Lebensqualität auf Basis aktueller klinischer und wissenschaftlicher Erkenntnisse. Dabei setzen wir konsequent auf:

  • muskelschonende, minimalinvasive Operationsverfahren
  • knochensparende Implantatsysteme
  • strukturierte Fast-Track- und frühfunktionelle Rehabilitationskonzepte

Alle Eingriffe erfolgen durch hochspezialisierte und erfahrene Operateurinnen und Operateure. Die hohen Qualitätsstandards unseres Zentrums werden durch kontinuierliche Fort- und Weiterbildungen sowie regelmäßige externe Auditierungen im Rahmen der EPZmax-Zertifizierung sichergestellt.

Unsere Expertise für Ihre Gesundheit

Das Team der Endoprothetik und Revisionsendoprothetik

Prof. Dr. med. Sascha Gravius, MHBA

Direktor des OUZ  |  Klinikdirektor für Orthopädie

Leiter Endoprothetikzentrum 
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Spezielle Orthopädie
Spezielle Unfallchirurgie
Zertifizierter Senior-Hauptoperateur

sascha.gravius@remove-this.umm.de
Publikationen

Prof. Dr. med. Ali Darwich, FEBOT 

Geschäftsführender Oberarzt

Leiter Endoprothetik und Revisionsendoprothetik
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Spezielle orthopädische Chirurgie
Spezielle Unfallchirurgie
Zertifizierter Senior-Hauptoperateur
Ständiger Vertreter im D-Arzt-Verfahren der UMM

ali.darwich@remove-this.umm.de
Publikationen

Vernetzte interdisziplinäre Versorgung auf universitärem Spitzenniveau

Als zertifiziertes Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung (EPZmax) und integraler Bestandteil eines universitären Spitzenversorgers steht unsere Klinik für eine hochspezialisierte, interdisziplinär vernetzte Patientenversorgung auf höchstem Niveau.

 

In enger und kontinuierlicher Zusammenarbeit mit den Fachdisziplinen Radiologie, Mikrobiologie, Neurologie, Rheumatologie, Schmerzmedizin und Anästhesiologie sowie den Bereichen Physiotherapie, Ergotherapie und Rehabilitation gewährleisten wir eine nahtlos abgestimmte Diagnostik, Therapie und Nachbehandlung aus einer Hand.

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Eine besonders enge und strukturierte interdisziplinäre Zusammenarbeit besteht mit dem Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene, insbesondere bei der Behandlung von Protheseninfektionen. Durch standardisierte diagnostische Abläufe, interdisziplinäre Therapieentscheidungen und regelmäßige Infektvisiten wird eine leitliniengerechte, sichere und individualisierte Versorgung sichergestellt.

Gerade bei komplexen Krankheitsbildern, Revisions- und Wechselendoprothetik, Mehrfachverletzungen oder relevanten Begleiterkrankungen ermöglicht dieser fachübergreifende Ansatz höchste Behandlungsqualität, maximale Patientensicherheit und optimale funktionelle Ergebnisse. Ergänzt wird das Behandlungskonzept durch individuell abgestimmte Rehabilitationsstrategien, die eine optimale Betreuung vor, während und nach der Operation gewährleisten.

Qualitätsstandards, Sicherheit und Zertifizierungen

Die Teilnahme am Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) – einer Initiative der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) – ermöglicht unserem Zentrum eine kontinuierliche, datenbasierte Qualitätssicherung der eingesetzten Implantate und leistet zugleich einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung der endoprothetischen Versorgung auf nationaler Ebene sowie zur Verbesserung von Patientensicherheit und Langzeitergebnissen.


Exzellente Behandlungsqualität basiert dabei auf operativer Präzision, standardisierten und transparenten Behandlungsabläufen, systematischer Ergebnisanalyse sowie einer kontinuierlichen fachlichen und strukturellen Weiterentwicklung, die regelmäßig durch unabhängige Zertifizierungen überprüft und bestätigt wird.

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Die Klinik ist als Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung (EPZmax) zertifiziert; die Leitung obliegt Prof. Dr. med. Sascha Gravius, der gemeinsam mit PD Dr. med. Ali Darwich und Dr. med. Mohamad Bdeir als zertifizierter Senior-Hauptoperateur ausgewiesen ist und damit eine Versorgung auf höchstem fachlichen Niveau gewährleistet. Gerne beraten wir Sie im Rahmen einer ambulanten Vorstellung persönlich und entwickeln gemeinsam mit Ihnen eine auf Ihre individuelle Situation abgestimmte Behandlungsstrategie.

Gerne beraten wir Sie im Rahmen einer ambulanten Vorstellung persönlich und entwickeln gemeinsam mit Ihnen eine auf Ihre individuelle Situation abgestimmte Behandlungsstrategie.

Forschungsgestützte universitäre Spitzenmedizin

Die universitäre Ausrichtung des OUZ zeigt sich in einer intensiven und klinisch eng verknüpften Forschungsaktivität. Der wissenschaftliche Schwerpunkt liegt auf der gezielten Weiterentwicklung der Hüft- und Kniechirurgie mit besonderem Fokus auf die Endoprothetik – entlang des gesamten Behandlungspfades von der Diagnostik über die operative Versorgung bis hin zur Nachbehandlung und Ergebnisanalyse.

 

Die Sektion beteiligt sich aktiv an klinischen und experimentellen Forschungsprojekten und entwickelt innovative Therapiekonzepte, die unmittelbar in die Versorgung komplexer Patientinnen und Patienten einfließen. Im eigenen Forschungslabor werden zahlreiche experimentelle und klinische Studien durchgeführt. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Behandlung großer periprothetischer Knochendefekte und den biologischen Grundlagen der Knochenregeneration. Hierzu untersucht die Arbeitsgruppe Regenerationsmöglichkeiten bei ausgeprägten Defektsituationen, inklusive moderner Knochenaufbau- und Knochenersatzverfahren. Ein weiterer zentraler Schwerpunkt ist die Erforschung der zugrunde liegenden zellulären Mechanismen von Knochenresorption und -neubildung, insbesondere die Interaktionen von Osteoklasten und Osteoblasten im Kontext periprothetischer Defekte, Lockerungen und Rekonstruktionsprozesse.

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Darüber hinaus umfassen die Forschungsschwerpunkte unter anderem periprothetische Infektionen, die Differentialdiagnostik schmerzhafter Endoprothesen, regenerative orthopädische und arthrosebezogene Fragestellungen, biomechanische Analysen des Bewegungsapparates sowie die Untersuchung faszialer und bindegewebiger Strukturen. Ergänzt wird das Spektrum durch Arbeiten zur medizinischen Isotopenforschung, Rückenschmerzforschung sowie zur Rolle von Schmerzmediatoren, Myofibroblasten und immunologischen Mechanismen bei muskuloskelettalen Erkrankungen. Mehrere Projekte werden in enger Kooperation mit nationalen und internationalen Partnern realisiert und sind öffentlich gefördert.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der translationalen Infektionsforschung. Hierzu wurde ein eigenes Biofilmmodell etabliert, das die Anzüchtung humanpathogener Keime unter biofilmrelevanten Bedingungen ermöglicht. Dieses Modell dient sowohl der Entwicklung und Bewertung neuer Diagnostikansätze als auch der Untersuchung innovativer Therapieoptionen bei periprothetischen Infektionen, einschließlich neuer antimikrobieller Strategien und Ansätze wie der Phagentherapie.

Die wissenschaftliche Ausrichtung verbindet klinische Hochspezialisierung mit translationaler Forschung, insbesondere im Bereich periprothetischer Infektionen an Hüft- und Kniegelenk, der Biofilmforschung sowie der Entwicklung neuer Diagnostik- und Therapiekonzepte einschließlich phagenbasierter Therapieansätze.

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