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Erkrankungen, die eine ECMO-Therapie
erforderlich machen

Angeborene Fehlbildungen der Lunge

z. B. Zwerchfellhernie (Lücke/Schwachstelle im Zwerchfell) oder beeinträchtigtes Lungenwachstum durch kindliche oder mütterliche Erkrankungen in der Schwangerschaft.

Infektionen

Infektion der Lunge (Lungenentzündung) oder schwere Allgemeininfektionen (Sepsis = Blutvergiftung durch Krankheitserreger), die zur systemischen Entzündungsreaktion führen können.

Mekoniumaspiration (Kindspech in der Lunge)

Eindringen von Mekonium (Kindspech = Darminhalt aus abgestoßenen Darmepithelien, verschlucktem Fruchtwasser, Haaren und Gallenbestandteilen beim Feten) in die Lunge des Feten oder Neugeborenen durch heftige Atemzüge vor oder unmittelbar unter der Geburt (Mekoniumaspirationssyndrom).

Häufig bei Notsituationen des Kindes im Mutterleib bei gleichzeitigem Abgang von Mekonium in das Fruchtwasser.

Surfactantmangel

Angeborener oder erworbener Mangel an „lungenstabilisierenden Faktoren”.

Lungenhochdruck

Persistierende Pulmonale Hypertension beim Neugeborenen (PPHN = Lungenhochdruck durch Gefäßengstellung der Lungengefäße). Dadurch besteht ein Unvermögen des Neugeborenen den Blutkreislauf auf die Bedingungen des extrauterinen (außerhalb des Mutterleibes) Lebens umstellen zu können.

Lungenkollaps

Zerreißen von Lungenbläschen mit Austritt von Atemgas in das Lungenbindegewebe (pulmonal interstitielles Emphysem) und gegebenenfalls teil- oder vollständiger Kollaps der Lunge (Pneumothorax).

Flüssigkeit in der Lunge

Eindringen von Flüssigkeiten (Aspiration) in die Lunge. Häufig Magensaft, Erbrochenes oder Blut beim Ausfall der Schutzreflexe (Husten), z. B. bei Bewusstlosigkeit.

Traumata

Ertrinkungsunfall, traumatische Schädigung der Lunge durch Rauchgase, giftige Substanzen oder direkte Gewalteinwirkung (Quetschung).

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