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In-Situ-Messung

Messung für eine Hörgeräteanpassung im Hochtonbereich

Moderne Hörgeräte können heute Frequenzen bis 10kHz übertragen, wodurch eine verbesserte Wahrnehmung von Frikativen, wie z.B. den Zischlauten, möglich wird. Daher ist mit diesen Hörgeräten ein besseres Sprachverstehen und bei Kleinkindern mit Hörstörungen zusätzlich eine verbesserte Sprachentwicklung zu erwarten. Der erweiterte Frequenzbereich stellt jedoch höhere Anforderungen an die Hörgeräteanpassung und damit an die In-Situ-Messung im Gehörgang.

Bereits oberhalb von 3kHz verursachen z.B. Reflexionen am Trommelfell die Ausprägung von stehenden Wellen im Gehörgang und erschweren damit eine zuverlässige Abschätzung des Schalldrucks am Trommelfell (siehe roter Fehlerverlauf). Wir erarbeiten und evaluieren neue Ansätze und Konzepte für eine verbesserte In-Situ-Messung im Gehörgang für den Bereich bis 10kHz, mit denen sich der Fehler im Hochtonbereich deutlich reduzieren lässt (siehe grüner Verlauf).

Doktoranden

Eva Schmeckenbecher

Kontextspalte

Ansprechpartner

Dr.-Ing. Tobias Balkenhol

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Dr. med. Jerome Servais 

Oberarzt