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Tinnitus

Ursache des subjektiven Tinnitus ist eine veränderte Nervenzellaktivität im Gehirn. Letztendlich ist nicht geklärt, worauf diese Veränderung beruht, sie ist jedoch als indirekte Auswirkung eines Hörschadens anzusehen.

Ziele sind eine Unterteilung verschiedener Tinnitusformen in therapierelevante Untergruppen, die funktionelle Analyse der im Gehirn mit Tinnitus assoziierten Veränderungen und die Entwicklung von Tinnitustherapien.

Mit Multikanal-EEG-Ableitungen untersuchen wir spontane Gehirnrhythmen (Oszillationen). Unsere bisherigen Untersuchungen zeigen Korrelationen zwischen der Tinnituslautheit und schnellen Oszillationen, so wie der mit Tinnitus-assoziierten Belastung und dem Hörverlust mit langsamen Oszillationen.

D: Korrelation zwischen Tinnituslautheit und schneller oszillatorischer Aktivität.
E: Korrelation zwischen Tinnitusbelastung und langsamer oszillatorischer Aktivität (Balkenhol et al., 2013, PLoS One).

Kooperationspartner

Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL)

Kontextspalte

Ansprechpartner

Dr. rer. nat. Elisabeth Wallhäußer-Franke

Leiterin Otoneurologie

Dr.-Ing. Tobias Balkenhol

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Dr. med. Jerome Servais 

Oberarzt