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Keloid-Entfernung

Narbenwucherungen, sogenannte Keloide, im Kopf-Hals-Bereich können für Betroffene aufgrund der exponierten Lage eine psychische, aber auch physische Belastung darstellen. An unserer Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) wird zur Behandlung von Keloiden im Kopf-Hals-Bereich ein dreistufiges Therapiekonzept angewendet. Das Konzept wurde auf Basis der aktuellen Leitlinienempfehlungen erarbeitet und wird bereits seit mehr als zehn Jahren an unserer Klinik regelmäßig angewendet. Die Therapie besteht aus chirurgischer Entfernung, lokaler Cortison- und Kompressionstherapie.

Bei dieser multimodalen Behandlungsmethode kommt im Anschluss an die chirurgische Entfernung des Keloids und lokale Injektion von Kortikosteroiden ein individuell angepasstes Keloid-Kompressionssystem zum Einsatz, welches in enger Kooperation mit einem Epithetiker angepasst wird. Der Einsatz dieses Kompressionssystems für am Ohr befindliche Keloide führt zu einer Glättung, einem Abblassen der Narbe und verhindert die Neubildung des Bindegewebes durch kontinuierliche Druckapplikation. Wenn Sie unter Keloiden im Kopf-Hals-Bereich leiden, können Sie einen Termin in unserer Keloidsprechstunde vereinbaren. Diese findet montags und mittwochs von 8-12Uhr in unserer HNO-Ambulanz nach Terminvereinbarung statt.

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Ansprechpartner

Dr. med. Daniel Häussler

Assistenzarzt