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Tumor-unterstützende Wirkung der TAMs

Für die Tumor-unterstützende Wirkung nutzen M2 TAMs wesentliche Eigenschaften alternativ aktivierter-Makrophagen im Allgemeinen, wie ihre angiogenen, immunsuppressiven und reparativen Fähigkeiten. So hemmen TAMs eine effiziente anti-tumorale Immunreaktion, indem sie – gebahnt durch transkriptionelle Prozesse – IL-10, PGE2 und TGF-β produzieren.

Darüber hinaus sezernieren TAMs angiogene und lymphangiogene Faktoren wie VEGF-C, VEGF, PDEGF und Thymidin Phosphorylase, treiben den „angiogeneic switch” der Tumorzellen und führen besonders in hypoxischen Tumorarealen zu vermehrter Hämangio- und Lymphagiogenese, wodurch wiederum eine frühzeitige hämato- bzw lymphogene Metastasierung begünstigt wird.

Letztlich fördern TAMs das Tumorwachstum auch direkt durch die Expression von Wachstumsfaktoren. Dazu gehören EGF, HGF, PDGF, TGF-β und bFGF.

Kontextspalte

TAMs

Tumor-assoziierte Makrophagen unterstützen die Tumorprogression indem sie durch Sekretion von Wachstumsfaktoren, proteolytischen Enzymen und Zytokinen die Proliferation und Migration der Tumorzellen sowie die Tumorangiogenese fördern und mittels immunsuppressiver Mediatoren die Tumorabstoßung verhindern. (Interaction of Immune and Cancer Cells, 2013)

TAMs

MS4A8A+ Tumor-assoziierte Makrophagen im Tumorstroma eines subkutanen murinen TS/A Mammakarzinoms und B16F1 Melanoms. (Schmieder et al. Int J Cancer. 2011)