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Hormontherapie

Bei MDS-Patienten hat sich gezeigt, dass vor allem Patienten mit Frühformen eines MDS auf eine Therapie mit Wachstumsfaktoren, die die Blutbildung stimulieren, ansprechen können.

Dabei kommen zwei verschiedene Wachstumsfaktoren zum Einsatz: das Erythropoietin (EPO), welches auch vom Körper selbst in den Nieren gebildet wird, und der Granulozyten-Kolonie stimulierende Faktor (G-CSF).

Ansprechen auf die Therapie

Bei Patienten mit Frühformen eines MDS kann in 20 bis 25 Prozent der Fälle eine Transfusionsunabhängigkeit durch Erythropoietin als alleiniges Medikament erreicht werden. Patienten mit einer refraktären Anämie mit Ringsideroblasten zeigen ein Ansprechen auf EPO meist nur, wenn es mit niedrig dosiertem G-CSF kombiniert wird.

Die Wahrscheinlichkeit eines Ansprechens auf eine Therapie mit Wachstumsfaktoren lässt sich mit dem Hellström-Lindberg-Score abschätzen, in den der Erythropoietin-Spiegel im Blutserum der Patienten und die Transfusionsfrequenz eingehen.

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MDS-Exzellenzzentrum

III. Medizinische Klinik
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