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PET-CT

PET-CT am IKRN (© Daniel Lukac / Stadt Mannheim)

Die PET-CT stellt ein hochmodernes Hybrid-Verfahren dar, mit dessen Hilfe z. B. der Glukosestoffwechsel im Körper von der funktionellen Komponente (PET) dargestellt und mit der morphologischen Komponente (CT) kombiniert werden kann.

Dadurch besteht die Möglichkeit, sehr detailgetreue Aufnahmen mit einer Auflösung von bis zu minimal zwei Millimetern zu erhalten. 

Für wen ist die PET-CT geeignet?

Die Untersuchung wird bei vielen Malignomen, jedoch auch zur Beurteilung von Hirnfunktionsstörungen bzw. entzündlichen Veränderungen herangezogen. Derzeit für das sogenannte „nicht kleinzellige Bronchialkarzinom” (NSCLC) routinemäßig von den Krankenkassen bezahlt. Für andere Erkrankungen können, je nach Indikation, unter Umständen Einzelvergütungen beantragt werden.

Genauigkeit

Beim initialen Staging beträgt die Genauigkeit der PET-CT (jeweils nur für den am häufigsten verwendeten Tracer FDG beschrieben) in Abhängigkeit von der Tumorart bis zu 95 Prozent (malignes Melanom im fortgeschrittenen Stadium, Beurteilung der Lymphknoten bei NSCLC). 

Therapieverlaufskontrolle

Für die Therapieverlaufskontrolle wurde in mehreren Untersuchungen die Wertigkeit der FDG-PET-CT für ein Therapieansprechen u. a. für Lymphome, Ösopguskarzinome und Magenkarzinome gezeigt. 

Rezidivdiagnostik

Bei der Rezidivdiagnostik ist die PET-CT insbesondere bei der Differenzierung Narbe/Rezidiv bei Rektumkarzinomen sowie für eine Vielzahl weiterer Malignome Verfahren der Wahl.

Häufig eingesetzte PET-Tracer

  • 18F-FDG
  • 68Ga-PSMA (Prostatakarzinom)
  • 68Ga-DOTATOC (neuroendokrine Tumoren)
  • 18F-FET (Hirntumoren)
  • 18F-FBB (Demenz)