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Inhalt

Pankreas

Pankreaskarzinom

  • Chirurgische Therapie des Pankreaskarzinoms seit Beginn der 70er Jahre Schwerpunkt der Chirurgischen Klinik
  • Mehr als 2.500 Pankreasresektionen seit 1972
  • große Expertise
  • Zusammen mit der Charité führte die HPB Gruppe am Universitätsklinikum Mannheim federführend die multizentrische CONKO 001 Studie durch, die als erste Studie beim Pankreaskarzinom den Vorteil einer adjuvanten Therapie mit Gemcitabin nachweisen konnte [JAMA 2007; 297 (3): 267 – 277]. Seitdem ist die adjuvante Chemotherapie in die AWMF Leitlinien integriert
  • Stetige Verbesserung der chirurgischen Therapie, Minimierung der perioperativen Morbidität und Prognoseverbesserung stehen auch im wissenschaftlichen Interesse unserer Klinik

Zystische Pankreastumoren

  • Jährlich wachsenden Zahl zystischer pankreatischer Neoplasien (IPMN intraduktal-papillär muzinöse Neoplasie, SCN serös cystische Neoplasie, MCN muzinös cystische Neoplasie)
  • Die differenzierte Therapiefestlegung (Resektion vs. Kontrolle) und Planung der adäquaten chirurgischen Therapie (Resektionsausmaß)
  • Die HPB Gruppe hat hierzu entscheidende wissenschaftliche Arbeit geleistet. Zusammen mit der Uniklinik Dresden konnte das größte europäische Register von intraduktal-papillär muzinöse Neoplasien vorgestellt werden [World J Surg. 2008; 32 (10): 2253 – 2260]

Chronische Pankreatitis

  • Traditionell Schwerpunkt im operativem Spektrum
  • Die chirurgische Therapie der chronischen Pankreatitis hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnnen
  • Hohe Anzahl von Patienten, die im Langzeitverlauf ein Pankreaskarzinom entwickeln können (bis zu 16%)
  • Endoskopische Therapie (Stent) ist für die Patienten häufig nur eine "Bridging" Maßnahme
  • Langfristig günstige Ergebnisse (Schmerzfreiheit!) lassen sich allein durch die chirurgische Therapie erzielen
  • Differenzierte Planung der Therapie (Endoskopie / Chirurgie) "aus einer Hand"
  • Neben der Überwachung von Patienten mit chronischer Pankreatitis hinsichtlich der möglichen Entwicklung eines Pankreaskarzinoms, wird geprüft, ob Hinweise für eine hereditäre Form oder Autoimmunpankreatitis vorliegen (Molekulargenetische Untersuchungen: Mutationen im PRSS1-, SPINK-1-, CFTR-Gen, IgG)

Kontextspalte


Kontakt

Hepato-Pankreato-Biliäres Zentrum

Universitästsmedizin Mannheim
Theodor-Kutzer-Ufer 1–3
68167 Mannheim

Anmeldung von Patienten:
Telefon 0621/383-1501
Telefax 0621/383-2166