Sie befinden sich hier

Inhalt

Wie wird die Zwerchfellhernie vor Geburt erkannt?

Ultraschalluntersuchung

Heutzutage gibt es die Möglichkeit, diese angeborene Fehlbildung bereits während der Schwangerschaft durch eine Ultraschalluntersuchung zu entdecken. Zur Abschätzung der Prognose wird die so genannte „lung-to-head-ratio” herangezogen (Durchmesser der Lunge und des Kopfs ergeben einen rechnerischen Wert, der mit der Überlebenswahrscheinlichkeit korreliert).

Die Aussagefähigkeit der Ultraschalluntersuchung kann jedoch durch eine ungünstige Lage des Kindes bei der Untersuchung eingeschränkt sein.

Außerdem ist eine im Mutterleib ja noch nicht entfaltete Lunge schwer von der Leber abgrenzbar, da beide einen sehr ähnlichen Grauton im Ultraschallbild hervorrufen, sodass die Zwerchfellhernie nicht immer bereits vor der Geburt erkannt wird. Es empfiehlt sich aber, den Fehlbildungsschall von entsprechend erfahrenen Pränatalmedizinern durchführen zu lassen.

Kernspintomografie

Zur weiteren diagnostischen Abklärung kann außerdem eine kernspintomografische Untersuchung gemacht werden, die eine Errechnung des kindlichen Lungenvolumens und damit ebenfalls eine Prognoseabschätzung erlaubt.


Kontextspalte

Ärztliche Leitung

Lucas Wessel

Prof. Dr. dr. h.c. Lucas M. Wessel

Direktor der
Kinderchirurgischen Klinik

Thomas Schaible

Prof. Dr. med. Thomas Schaible

Direktor der
Klinik für Neonatologie

Katrin Zahn

Katrin Zahn (FEAPU)

Oberärztin