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Untersuchungen

Ultraschall

(Sonografie)

Der Ultraschall stellt eine der wichtigsten diagnostischen Möglichkeiten in der Kinderurologie dar. Schonend, strahlungsfrei und ohne Nebenwirkungen lassen sich die Niere, das Nierengewebe, die Harnleiter und die Blase darstellen. Der Ultraschall eignet sich hervorragend zur Verlaufsbeurteilung, z. B. nach einer Operation.

Kinderurologisches Röntgen

(Miktionszystourethrogramm = MCU oder MZU)

Wenn der Verdacht besteht, dass die Blase eine gestörte Entleerung hat, oder dass Urin von der Blase zurück in die Niere fließt, muss ein sogenanntes Miktionszystourethrogramm (MCU/MZU) durchgeführt werden.  

Dazu wird ein dünner Schlauch über die Harnröhre in die Blase gelegt und diese mit Röntgenkontrastmittel gefüllt. Während der Füllung werden sequenzielle Röntgenaufnahmen gemacht. Zuletzt wird der Blasenkatheter entfernt und das Kind soll selbstständig Wasser lassen. Auch hierbei werden Röntgenaufnahmen gemacht.

Um die Strahlenbelastung für das Kind möglichst gering zu halten, lassen wir diese Untersuchungen in der Kinderradiologie unseres Hauses durchführen (Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin). Die Kinderradiologie verfügt über ein sehr strahlungsarmes gepulstes Röntgengerät.

Nierenszintigrafie

(Funktionsuntersuchung der Nieren)

Mit der Nierenszintigrafie lässt sich die Funktion (Urinproduktion) der Nieren getrennt beurteilen. Neben dem Funktionsverhältnis der rechten zur linken Niere, lassen sich Engstellen der Harnleiter, die zu einem Urinrückstau führen, darstellen.

Für eine Nierenszintigrafie muss das Kind ungefähr eine halbe Stunde ruhig liegen und sollte sich nicht bewegen. Dazu ist bei Kindern unter sechs Jahren in der Regel eine kurze Schlafnarkose (Sedierung) erforderlich.

Um eine gute Aussagekraft der Untersuchung zu erreichen, muss das Kind ausreichend Flüssigkeit bekommen haben. Deshalb sollten große Kinder etwas getrunken haben, kleine Kinder benötigen vor der Untersuchung Flüssigkeitszufuhr über eine Infusion.

Zu Beginn der eigentlichen Untersuchung wird ein Medikament in die Vene gespritzt, das schnell von den Nieren ausgeschieden wird. Während der anschließenden Ausscheidung über die Nieren wird das Medikament mit einem Gerät, das über dem Bauch des Kindes liegt, zu jedem Zeitpunkt lokalisiert. Nach einer halben Stunde ist nahezu das gesamte Medikament über die Nieren ausgeschieden.

Uroflowmetrie - Urodynamik

(Urinflussmessung)

Wenn Ihr Kind regelmäßig zu viel Zeit beim Wasserlassen benötigt, könnte es sein, dass der Harnfluss zu gering ist. Dies kann z. B. durch eine Muskelverkrampfung des Beckenbodens beim Wasserlassen oder durch eine Engstelle der Harnröhre verursacht werden.

Um diese subjektive Beobachtung messbar zu machen, muss eine Urinflussmessung durchgeführt werden. Dazu muss sich das Kind auf einen besonderen Stuhl setzen und Wasser lassen. Dabei wird gemessen, wie viel Urin pro Sekunde fließt.

Gleichzeitig wird die Muskelaktivität des Beckenbodens mittels Elektromyogramm (EMG) gemessen. Dazu werden drei Aufkleber am Oberschenkel und Po befestigt. In besonderen Fällen, bei denen der Druck in der Blase gemessen werden soll, muss zusätzlich noch ein Blasenkatheter gelegt werden.

Da das Kind für alle Untersuchungen Wasser lassen muss, sollte es getrunken haben und vorher nicht auf Toilette gegangen sein.

Sprechstunde

Katrin Zahn

Do 09:00 - 15:00 Uhr

Telefon 0621/383-2646

Um Wartezeiten für Sie möglichst gering zu halten, bitten wir Sie frühzeitig einen Termin zu vereinbaren. Bitte bringen Sie zu Ihrem Termin die Versicherungskarte Ihres Kindes und einen Überweisungsschein mit. Achten Sie darauf, dass die Überweisung für die Kinderchirurgie ausgestellt ist. Überweisungen z. B. an die Urologie haben keine Gültigkeit.

Kontextspalte


Ärztliche Leitung

Maria Roll

Dr. med. Maria Roll

Oberärztin

Katrin Zahn

Katrin Zahn (FEAPU)

Oberärztin