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Gamma Knife-Behandlung

Die Gamma Knife-Behandlung stellt eine hochpräzise Form der stereotaktischen Radiochirurgie zur Therapie von Hirntumoren und Gefäßmalformationen dar. Dabei werden über radioaktive Kobalt-60-Quellen in einer oder mehreren Sitzungen Raumforderungen präzise therapiert und das Umgebungsgewebe ausgespart.

Seit August 2015 ist als drittes Gerät weltweit das Gamma Knife Icon in Mannheim installiert. Dieses Gerät ermöglicht die rahmenlose Bestrahlung mittels einer thermoplastischen Maske. Ideale Behandlungsindikationen für das Gamma Knife stellen unter anderem Hypophysenadenom-Reste oder -Rezidive dar, die einer chirurgischen Therapie nicht mehr zugänglich sind sowie Metastasen oder Hirntumore anderer Genese abhängig von ihrer Größe und Lokalisation.

In interdisziplinären Konferenzen - zum Beispiel dem Hypophysenkolloquium und dem neuroonkologischen Tumorboard - legen Neurochirurgen, Endokrinologen, Strahlentherapeuten, Psychologen, Neuropathologen und Neuroradiologen gemeinsam geeignete, individuelle Therapiekonzept für die Patienten fest. 

Für die tatsächlichen Behandlungsoptionen einer Erkrankung in unserem Zentrum ist stets die individuelle Diagnose und Eignung eines jeden einzelnen Patienten entscheidend. Um dies beurteilen zu können, bedarf es in jedem Fall eines persönlichen Gesprächs.

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Ärztliche Leitung

Dr. med. Miriam Ratliff

Dr. med. Miriam Ratliff

Oberärztin

PD Dr. med. Sabine Mai

Oberärztin der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie