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Forschung

Wir bieten unseren Patienten die Möglichkeit, sowohl an internen klinischen Studien, als auch an internationalen multizentrischen Studien teilzunehmen. Diese dienen der stetigen Verbesserung der operativen Therapie von Wirbelsäulenerkrankungen. Unser Ziel ist es, eine standardisierte Therapie, basierend auf den aktuellsten wissenschaftlichen Studien, zu etablieren.

Barricaid-Studie

Erkrankung: Lumbaler Bandscheibenvorfall (Vorfall an der Lendenwirbelsäule)

Beschreibung/Ziel: Randomisierte, prospektive multizentrische Studie, bei der nach limitierter Diskektomie (Entfernung des Bandscheibenvorfalls) ein potentieller Benefit eines Teilersatzes des Anulus Fibrosus (Faserring der Bandscheibe) untersucht wird. Evaluiert wird die Häufigkeit eines erneuten Bandscheibenvorfalls auf der operierten Höhe nach Teilersatz des Anulus Fibrosus verglichen mit der Standardtherapie.

Rhine-Studie

Erkrankung: Zervikaler Bandscheibenvorfall (Vorfall an der Halswirbelsäule)

Beschreibung/Ziel: Prospektive, open-label, multizentrische Langzeitbeobachtungsstudie für Patienten, die eine Ein- oder Zweihöhentherapie der Halswirbelsäule benötigen. Der zervikale Bandscheibenersatz gilt heutzutage als Standardtherapie zur Behandlung von Bandscheibenvorfällen der Halswirbelsäule. Im Rahmen dieser Studie erfolgt eine mehrjährige klinische und radiologische Nachuntersuchung der Patienten, die eine oder zwei zervikale Rhine Bandscheibenprothesen erhalten haben. Die Langzeitergebnisse werden mit den Ergebnissen anderer gängiger Implantate verglichen und wissenschaftlich ausgewertet.

FORCE Computertomographien (CT) an der Wirbelsäule

Im Rahmen dieses Projektes werden bei verschiedenen Wirbelsäulenerkrankungen anstelle eines normalen CTs hochauflösende FORCE CTs durchgeführt, die dann die Diagnostik selbst sowie die Behandlungsstrategie anhand einer detaillierten Auswertung optimieren sollen. Die hierbei erhobenen Daten werden wissenschaftlich ausgewertet. 

Erweitere Indikation für die Anwendung von Navigation in der Wirbelsäulenchirurgie

In unserer Abteilung wird die spinale Navigation standardgemäß bei allen Wirbelsäulenstabilisierungen zum Einbringen von Wirbelkörperschrauben angewandt. Wir verwenden die spinale Navigation jedoch auch bei anderen komplexen Wirbelsäuleneingriffen wie der Entfernung von spinalen Tumoren oder der Dekompression der Nervenwurzel im Bereich der Halswirbelsäule. Hierdurch lässt sich die Präzision der Eingriffe steigern, die chirurgischen Zugänge verkleinern und somit das Risiko für Patienten reduzieren. Die erhobenen Daten werden ebenfalls wissenschaftlich ausgewertet. 

Robotisch-assistierte Wirbelsäulenchirurgie

Im Universitätsklinikum Mannheim führen unsere Spezialisten seit Februar 2018 die Stabilisierungen der Brust- und Lendenwirbelsäule robotisch-assistiert mit einem mechatronischen Haltearm (Brainlab CIRQ™) durch. Das Universitätsklinikum gehört mit dieser Technik zu den Vorreitern in Deutschland. Hierdurch lassen sich Schraubenfehllagen vermeiden und die Langzeitstabilität der Schrauben-Stab-Systeme steigern. Alle hierbei erhoben Daten werden wissenschaftlich ausgewertet. 

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