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Die Neurochirurgische Klinik

Die Neurochirurgische Klinik und Poliklinik der Medizinischen Fakultät Mannheim der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Kommissarischer Klinikdirektor: Prof. Dr. med. Nima Etminan) konnte sich innerhalb der letzten zwei Jahre zu einem der größten nationalen hochspezialisierten Zentren entwickeln. Die Anzahl der ambulanten und stationären Patientenversorgungen konnte drastisch und auf höchstem Niveau gesteigert werden, jährlich werden mehr als 2500 Patienten an komplexen Erkrankungen operativ versorgt und nachbehandelt.

Das Merkmal unserer Klinik ist eine hoch moderne Struktur in welcher der Patient im Mittelpunkt unseres Handelns steht. 

Die Kernpunkte unserer Philosophie sind das Streben nach stetiger Optimierung der Behandlung unserer Patienten durch alle ärztlichen und pflegenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie eine enge klinische Zusammenarbeit mit unseren benachbarten Disziplinen der Universitätsmedizin Mannheim innerhalb des neu gegründeten Zentrums für translationale Neurowissenschaften. Des weiteren ist uns eine intensive Initiative und Anbindung an experimentelle und klinische Forschung wichtig, um allen unseren Patienten einen modernsten Therapieansatz zu ermöglichen.

Basierend auf diesen Gedanken und einer hervorragenden Infrastruktur wurden in kurzer Zeit sechs klinische und wissenschaftlich hochentwickelte Schwerpunkte umgesetzt.

Der Schwerpunkt der vaskulären Neurochirurgie wird durch ein sehr erfahrenes und erfolgreiches Team in enger Zusammenarbeit mit der Neuroradiologie (Prof. Dr. med. C. Groden) sowie der Neurologie (Prof. Dr. med. M. Platten), auf einem Spitzenniveau vertreten. Das gesamte Spektrum der vaskulären Erkrankungen wie zum Beispiel zerebrale Aneurysmen aber auch die Abklärung und Durchführung eines zerebralen Bypasses wird unseren Patienten auf modernstem Standard angeboten. Des weiteren ist auch die Notfallversorgung des Schädel-Hirn-Traumas diesem Team in der 24 Stunden Bereitschaft an allen Tagen des Jahres zugeordnet.

Den Schwerpunkt der Neuroonkologie vertritt und koordiniert eine erfolgreiche Gruppe unserer Klinik in Zusammenarbeit mit insbesondere der Neurologie (Prof. Dr. med. M. Platten), der Strahlentherapie und der Onkologie (Prof. Dr. med. W.K. Hofmann). Die neuroonkologische Behandlung unserer Patienten geschieht innerhalb unseres zertifizierten onkologischen Schwerpunktes. Die Behandlung und Nachbehandlung unserer Patienten mit hirneigenen Tumoren (Gliome) und Metastasen erfolgt unter dem Einbezug modernster operativer Maßnahmen sowie einer individuell angepassten Nachbehandlung.

Benachbart zu diesem Schwerpunkt besteht der Schwerpunkt der Schädelbasischirurgie. Ebenfalls vertreten durch ein erfahrenes Team werden sowohl gutartige Tumore der Schädelbasis (z.B. Akustikusneurinome) und auch bösartige Schädelbasistumore (z.B. Sarkome) auch in Kooperation mit unserer Klinik für Strahlentherapie (Gamma-Knife-Therapie der modernsten Generation) behandelt. Nach Erstellung eines individuellen Therapieplans für jeden Patienten bieten wir sowohl das offene mikrochirurgische Verfahren (traditionelle offene Technik) wie auch das endoskopisch endonasale Verfahren (endoskopische Schlüssellochchirurgie) als Schwerpunkt einer minimal invasiven Behandlung an. Integriert in diesen Schwerpunkt besteht die Behandlung der Hypophysentumore, welche wir in enger Kooperation mit der V. Medizinischen Klinik (Endokrinologie) sowie auch unserer Strahlentherapie (Gamma-Knife-Therapie der modernsten Generation) durchführen.

Traditionell ein weiterer wichtiger Schwerpunkt bildet unser Team um die Wirbelsäulenchirurgie. Das Behandlungsspektrum umfasst die tagesambulante Behandlung von Schmerzsyndromen über die Bandscheibenoperationen sowie die Operationen des engen Spinalkanals bis hin zur komplexen rekonstruktiven Wirbelsäulenchirurgie unter Einbezug modernster intraoperativer Verfahren der Navigation in unserem Hybrid-Operationssaal. Auch hier liegt unsere Betonung auf der interdisziplinären Behandlung, insbesondere mit den Abteilungen für medikamentöse Schmerztherapie sowie der eigenen Gruppe für Neuromodulation und operative Schmerztherapie.

Einen weiteren Schwerpunkt, bildet unsere Gruppe für funktionelle Neurochirurgie, stereotaktische Neurochirurgie und Neuromodulation. Eine fundierte Vernetzung mit dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (Prof. Dr. med. A. Meyer-Lindenberg), der Neurologischen Klinik (Prof. Dr. med. M. Platten), sowie weiteren medizinischen Schwerpunktkliniken bildet hier das Fundament für eine hochentwickelte Behandlung verschiedenster Krankheitsbilder.

Als einen letzten Schwerpunkt ist die pädiatrische Neurochirurgie zu nennen. Eingebunden in das Umfeld einer der größten kinderchirurgischen Universitätskliniken des Landes behandelt ein ausgewiesenes Team das gesamte Spektrum der neurochirurgischen Erkrankungen im Kindesalter.

Gerne laden wir Sie ein, weitere Informationen zu den einzelnen Schwerpunkten zu erhalten. 

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