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Inhalt

Hochschulambulanz

Neurovaskuläre Ambulanz

In der Neurovaskulären Ambulanz können Patienten mit zerebrovaskulären Erkrankungen untersucht werden. Bereits frühzeitig wird durch diese Ambulanz eine Vernetzung mit der Gefäßchirurgie und der Angiologie gewährleistet, unterstützt durch gemeinsame Konferenzen und Fallvorstellungen mit diesen Nachbardisziplinen. So kann aus der Ambulanz heraus neben der initialen Diagnostik ein weiterführendes Therapiekonzept unter Einschluss der konsvervativen und operativen Therapiemöglichkeiten vorgelegt werden. Die neurovaskuläre Ambulanz verfügt über das gesamte Spektrum der modernen nichtinvasiven Untersuchungsverfahren.

Ambulanzzeiten: Montag bis Donnerstag von 12:30 bis 16:00 Uhr und Freitag von 12:30 bis 15:00 Uhr

Ambulanz für Bewegungsstörungen, Botulinumtoxin-Injektion

In der Ambulanz für Bewegungsstörungen können Patienten mit allen Formen von Bewegungsstörungen vorgestellt werden. Dazu gehören insbesondere extrapyramidalmotorische Syndrome, wie der idiopathische Morbus Parkinson, andere Parkinson-Syndrome und Multisystemdegenerationen, Dystonien, Chorea, usw.

Hier stehen zur Differentialdiagnostik sämtliche elektrophysiologische Methoden, eine computerisierte Gang- und Bewegungsanalyse und moderne Bildgebungsverfahren zur Verfügung. Für die Indikationsstellung und Durchführung von Therapien mit Botulinumtoxin ist in dieser Ambulanz speziell Zeit reserviert. In Kooperation mit der Neurochirurgischen Klinik des Universitätsklinikums Mannheim stellt diese Ambulanz die Indikation für Patienten mit funktionell-stereotaktischen Eingriffen bei Morbus Parkinson, essentiellem Tremor sowie Dystonie (Tiefenhirnstimulation) und übernimmt die Nachsorge.

Ambulanzzeiten:
Dienstags 8 bis 16 Uhr und freitags 8 bis 12 Uhr

Ambulanz für Epilepsie

Diese Ambulanz untersucht Patienten mit schwierigen Fragestellungen der Differentialdiagnose und Therapie von Anfallserkrankungen (epileptische und nicht-epileptische Anfälle). Insbesondere bietet die Ambulanz die Möglichkeit einer ersten Kontaktaufnahme für Patienten, bei denen die Option eines epilepsiechirurgischen Eingriffes in Betracht kommt. Von hier aus wird die stationäre prächirurgische Abklärung geplant.

Ambulanzzeiten:
Montag bis Mittwoch und Freitag von 8 bis 13 Uhr.

Muskelzentrum

In dieser Ambulanz können Patienten mit neuromuskulären Erkrankungen z.B. Muskeldystrophien, Amyotrophe Lateralsklerose und Myasthenia gravis zur Differentialdiagnostik, Planung einer Muskelbiopsie und Therapie zur Mitbeurteilung vorgestellt werden. Für diesen Bereich können wir auch eine Sozialberatung anbieten.

Ambulanzzeiten: Dienstag von 8:00 bis 16:00 Uhr und Freitag von 8:00 bis 12:00 Uhr

Neuroimmunologische Ambulanz

Der Schwerpunkt dieser Ambulanz liegt auf der Evaluation und Therapieoptimierung von Patienten mit Multipler Sklerose sowie anderen neuroimmunologischen Erkrankungen. Es stehen sämtliche erforderlichen elektrophysiologischen Methoden sowie eine enge Kooperation bei neuroradiologischen Fragestellungen zur Verfügung.

Ambulanzzeiten: Mittwoch von 9:00 bis 12:00 Uhr

Ambulanz für vaskuläre Demenz

Der zunehmenden Häufigkeit von Demenzerkrankungen trägt diese Ambulanz Rechnung, in der die differentialdiagnostische Abklärung von Demenzerkrankungen mit dem Schwerpunkt vaskuläre Demenz erfolgt. Neben einer engen Kooperation bei neuroradiologischen Fragestellungen gibt es hier die Möglichkeit zur umfassenden neuropsychologischen Untersuchung und Abklärung der Gefäßrisikofaktoren.

Ambulanzzeiten: Dienstag von 8:00 bis 16:00 Uhr und Freitag von 8:00 bis 12:00 Uhr

Kopfschmerzambulanz

Unsere Leistungen

  • Differentialdiagnostische Einordnung von Kopf- und Gesichtsschmerz
  • Optimierung der Akuttherapie sowie gegebenenfalls Einleitung einer prophylaktischen Schmerztherapie
  • Enge Kooperation mit der Botulinumtoxin-Ambulanz der Neurologischen Klinik
  • Enge Kooperation mit dem Institut für Neurophysiologie der Medizinischen Fakultät Mannheim
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit der Klinik für Neurochirurgie bei Indikation für eine invasive schmerztherapeutische Behandlung (z.B. Stimulation des Ganglion sphenopalatinum bei chronischem Clusterkopfschmerz)

Vorbereitung auf Ihren Ambulanztermin

Für eine optimale Kopfschmerzbehandlung ist die Mitarbeit des Patienten unverzichtbar. Daher bitten wir jeden unserer Ambulanz-Patienten, kontinuierlich einen Kopfschmerzkalender zu führen. Mindestens vier Wochen vor Erstvorstellung in der Ambulanz sollten Sie mit den Aufzeichnungen in Ihrem Kopfschmerztagebuch beginnen. Bitte senden Sie uns den ausgefüllten Kalender noch vor dem Arzttermin an folgende E-Mail Adresse zu: kopfschmerzambulanz@remove-this.umm.de.

Erforderliche Unterlagen für den ersten Ambulanztermin

  • Sämtliche Vorbefunde (z.B. CT- oder MRT-Aufnahmen) und Arztberichte (z.B. stationäre Aufenthalte in Schmerzkliniken)
  • Liste über bisher eingesetzte Akutmedikamente und (sofern zutreffend) prophylaktische Medikamente incl. Dosierung, Wirkungen und Nebenwirkungen
  • Liste über bisherige nicht-medikamentöse Maßnahmen inkl. deren Wirkungen

Unsere Sprechstunde

Die Sprechstunde findet jeweils am Mittwoch zwischen 09.00 und 13.30 Uhr statt. Die Terminvergabe erfolgt telefonisch über die folgende Telefonnummer: 0621/383-2442 oder über E-Mail kopfschmerzambulanz@remove-this.umm.de

Ambulanz der Neurologischen Klinik, Universitätsklinikum Mannheim, Neubau Ost, Haus 13, Ebene 3

Leiterin der Kopfschmerzambulanz: PD Dr. med. Sigrid Schuh-Hofer

Wissenschaftliche Studien zum Thema Kopfschmerz

Als universitäre Einrichtung befassen wir uns auch wissenschaftlich intensiv mit dem Thema Schmerz und Kopfschmerz. Um unser Wissen über diagnostische und therapeutische Möglichkeiten zu erweitern und die Ursachen von Kopfschmerzerkrankungen besser zu verstehen, sind wir dabei auf die Mitarbeit unserer Patienten angewiesen.

Gerne informieren wir Sie daher bei Interesse auch über derzeit laufende Studien und Forschungsprojekte an unserer Neurologischen Klinik zum Thema "Kopfschmerz".

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Kristina Szabo
Leiterin der AG Neuroplastizität
Neurologische Klinik

Neuroonkologische Ambulanz

Neurologie

In der Neuroonkologie am Interdisziplinären Tumorzentrum Mannheim behandeln wir alle gutartigen und bösartigen Tumoren des zentralen und peripheren Nervensystems sowie seiner angrenzenden Strukturen, d.h. Schädel und Wirbelsäule. Die Behandlung erstreckt sich dabei über Diagnostik und Planung, Operation, adjuvante Therapie sowie Nachsorge.

Neben der eigentlichen Tumorbehandlung ist auch die weitere begleitende Betreuung von neuroonkologischen Patienten Aufgabe des interdisziplinären neuroonkologischen Tumorzentrums. Anfallserkrankungen wie fokale oder generalisierte Epilepsien, paraneoplastische Syndrome, Polyneuropathien oder auch Hirnleistungsstörungen werden in der Gesamtschau des Verlaufs und des individuellen Patienten fachärztlich begleitet und behandelt.

Klinische Studien / Experimentelle Therapien

Neben etablierten Therapien stehen uns bei geeigneten Fällen Studienprotokolle mit experimentellen Therapien zur Verfügung. Speziell für Gehirnmetasten und maligne Gliome (z.B. Glioblastome) bieten wir unseren Patienten Studien an. Als erstes Zentrum weltweit bietet die Universitätsmedizin Mannheim beispielsweise die intraoperative Strahlentherapie im Rahmen von Studien an. Diesbezüglich kann auch eine ausführliche Beratung in unserer Spezialsprechstunde in Anspruch genommen werden. Sollte die Vorbehandlung an einem anderen Zentrum erfolgt sein, bitten wir um das Mitbringen der erforderlichen Unterlagen und bildgebenden Befunde in Form einer CD-ROM.

Z.B.: Studie N2M2 (NCT Neuro Master Match Phase I/IIa)

Erkrankung: Glioblastom ohne MGMT-Promotormethylierung (primär)

Beschreibung: In dieser Phase I/IIa Umbrella-Studie erfolgt bei Patienten mit MGMT unmethylierten Glioblastomen anhand aufwendiger molekulargenetischer Untersuchungen am Tumorgewebe eine Stratifizierung in 8 verschiedene Biomarker-gestützte Studienarme. Abhängig von den individuell vorliegenden Veränderungen im Tumorgewebe erfolgt dann parallel zur Bestrahlung eine Therapie mit einem zielgerichteten Wirkstoff (NCT-Nr: NCT03158389).

Nachbehandlung

Im Falle einer notwendigen Nachbehandlung erfolgt die Festlegung des genauen Vorgehens in einer interdisziplinären Tumorkonferenz durch Fach- und Oberärzte für Neurochirurgie, Neuroradiologie, Strahlentherapie, Neurologie und Onkologie.

Kooperationen

Zusätzlich zur Kooperation mit den Fachabteilungen des Klinikums und dem psychoonkologischen Dienst besteht auch eine Zusammenarbeit mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum und der Neuropathologie in Heidelberg mit der Möglichkeit innovativer bildgebender Diagnostik bzw. spezieller neuropathologischer Untersuchungen.

Schwindelambulanz

Gerade Schwindel- und Gleichgewichtsbeschwerden bedürfen oft einer interdisziplinären Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen. Daher bieten die Kliniken für Neurologie und Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie der UMM jeweils dienstags eine gemeinsame, interdisziplinäre Schwindelsprechstunde unter Leitung von Frau PD Dr. Schell aus der HNO-Klinik und Herrn Dr. Held aus der neurologischen Klinik an.

Die Sprechstunde richtet sich an Patientinnen und Patienten mit chronischen Schwindel- und Gleichgewichtsbeschwerden. Neben einer gezielten hals-nasen-ohrenärztlichen und neurologischen klinischen Untersuchung erfolgt eine ausführliche apparative Vestibularisdiagnostik mit modernsten Untersuchungsmethoden.Vor allem im Bereich der seltenen Schwindelerkrankungen (z.B. superiore Bogengangsdehiszenz, bilaterale Vestibulopathie, Vesitbularisparoxysmie) besitzt Frau Dr. Schell große klinische Expertise und Forschungserfahrung. Herr Dr. Held besitzt darüber hinaus exzellente klinische Erfahrung mit komplexen neurologischen Schwindelursachen. In interdisziplinärer Zusammenarbeit soll so zukünftig die Versorgung unserer Schwindelpatientinnen und -patienten verbessert werden.

Die Überweisung erfolgt durch einen Facharzt für HNO- oder Neurologie. Die Anmeldung unter 0621-383-1600 oder HNOCall1@remove-this.umm.de.

Logopädische Ambulanz

In der logopädischen Ambulanz behandelt das Team aus erfahrenen und qualifizierten Therapeutinnen ambulante Patienten mit erworbenen Sprach-, Sprech-, Stimm- sowie Schluckstörungen. Die Behandlungsschwerpunkte sind die Diagnostik und Therapie von Aphasien (Sprachstörungen), Dysarthrien (Sprechstörungen) und Dysphagien (Schluckstörungen mit und ohne Trachealkanüle) bei neurologischen Erkrankungen sowie die Behandlung von Dysphonien (Stimmstörungen).

Darüber hinaus bieten wir Stimmprophylaxe und Sprechtraining für Berufssprecher an.

Für die Behandlung benötigen Sie eine Heilmittelverordnung.

Ambulanzzeiten: Montag bis Freitag 8:30 - 16:00 Uhr.

Kontakt: 0621/383-2311 (Anrufbeantworter) oder E-Mail

Kontextspalte

Akuter Schlaganfall

EVT Call zur endovaskulären Therapie/ Thrombektomie (nur für Ärzte) 0170 57 00 295

Erste Hilfe! Was tun bei einem Schlaganfall (für Patienten)


Aktuelles

Auszeichnung

Dr. rer. nat. Theresa Bunse wurde durch den mit 1.500€ dotierten Herbert-Fischer-Preis der Deutschen Gesellschaft für Immunologie ausgezeichnet (DGfI News).

Publikation des Monats

L. Schirmer, D. Velmeshev, S. Holmqvist, M. Kaufmann, S. Werneberg, D Jung, S. Vistnes, J. Stockley, A. Young, M. Steindel, B. Tung, N. Goyal, A. Bhaduri, S. Mayer, J. Broder Engler, O. Bayraktar, R. Franklin, M. Haeussler, R. Reynolds, D. Schafer, M. Friese, L. Shiow, A. Kriegstein and D. Rowitch: Neuronal vulnerability and multilineage diversity in multiple sclerosis.

Pressemitteilung

PJ in der Neurologie

 

In diesem Video zeigen wir, was Sie während des PJs in der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Mannheim erwartet.

Kolloquium 10.10.2019

Dr. Anne-Katrin Pröbstel (Basel/San
Francisco): B-Zellen und Mikrobiom - entsteht Multiple Sklerose im Darm?

alle Vorträge

"TOP MEDIZINER 2018"

Die UMM ist "Top Nationales Krankenhaus 2018".

FOCUS Gesundheit hat im Fachgebiet Hirntumoren als "Top Mediziner 2018" ausgezeichnet:

Prof. Dr. med. Michael Platten