Sie befinden sich hier

Inhalt

Patientensicherheit

Die Sicherheit unserer Patienten hat bei allen Untersuchungs- und Behandlungsabläufen für uns höchste Priorität. Deshalb hat das Universitätsklinikum Mannheim eine Reihe von Maßnahmen etabliert:

Schnelle Erfassung dank CIRS

CIRS

Mit dem Berichtssystem CIRS (Critical Incident Reporting System) können Meldungen zu möglichen Problemen und Risiken schnell erfasst werden. So können notwendige Maßnahmen zeitnah ergriffen und Wiederholungsfälle ausgeschlossen werden.

Patientin erhält Patientenarmband

Patientenarmband

Jeder Patient erhält bei stationärer Aufnahme ein Patientenarmband, auf dem sein Name und Geburtsdatum aufgedruckt sind. Damit soll das Risiko von Verwechslungen ausgeschlossen werden.

Team-Timeout vor einer Operation

Team-Timeout

Das Team-Timeout ist ein letzter Sicherheitscheck vor einer Operation, bei dem anhand einer Checkliste von allen beteiligten Ärzten und Pflegekräften der Patient identifiziert, die Besonderheiten des Eingriffs sowie der Eingriffsort besprochen und mit den vorliegenden Einwilligungsdokumenten abgeglichen wird.


SARS-CoV-2

In enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt werden am Universitätsklinikum Patienten mit und Patienten ohne COVID-19-Erkrankung strikt getrennt.

Testpflicht

Alle Patienten, die für eine geplante Operation oder Behandlung aufgenommen werden, werden kurz vor ihrer Aufnahme verpflichtend auf SARS-CoV-2 getestet. Dazu wird ein Nasen-Rachen-Abstrich entnommen und im Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene untersucht. Nur bei einem negativen Testergebnis kann die Aufnahme wie geplant stattfinden.

Isolier- und Indexstationen

Für Patienten mit einer COVID-19-Erkrankung hat das Universitätsklinikum Mannheim strikt getrennte Bereiche eingerichtet: Spezielle Isolationsstationen und separate Isolations-Intensivstationen behandeln Patienten mit COVID-19 völlig getrennt von anderen Patienten. Für Patienten, bei denen eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus nicht ausgeschlossen werden kann, stehen Einzelzimmer auf einer sogenannten Index-Station bereit. Dort werden diese Patienten ebenfalls isoliert, bis das Ergebnis des Abstrichtests vorliegt. Sowohl Infektions- als auch Index-Stationen werden von erfahrenem und speziell geschultem Personal betrieben, das nur dort zum Einsatz kommt.

Auf den regulären Stationen werden keine SARS-CoV-2-positiven Patientinnen und Patienten versorgt.

Maskenpflicht

Alle Patienten, Besucher und Mitarbeiter des Universitätsklinikums sind verpflichtet, außerhalb ihres eigenen Zimmers einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, um sich selbst und ihr Gegenüber zu schützen. Das kann eine chirurgische Schutzmaske sein, wie sie an den Eingängen kostenfrei an die Patienten ausgegeben wird – es genügt aber auch eine Stoffmaske oder ein dichter Stoffschal vor Mund und Nase.

Besuchsregelung

Jeder Patient, der voraussichtlich mindestens fünf Tage im Krankenhaus verbringen muss, darf jeden Tag zwischen 16 und 19 Uhr einen einstündigen Besuch empfangen. Dabei soll möglichst immer der gleiche Besucher kommen. Jeder Besucher muss vor dem Betreten des Klinikgeländes eine Selbstauskunft zu SARS-CoV-2 ausfüllen. Darin werden Symptome abgefragt, die auf eine Infektion hindeuten und Informationen zum hygienisch korrekten Verhalten beim Besuch gegeben. Auch eine Kontaktadresse oder Telefonnummer muss angegeben werden.

Diese einfachen Regelungen nach den Vorgaben des Landes Baden-Württemberg sollen eine gute Balance zwischen den auch medizinisch oft positiven Wirkungen von Besuchen und dem gleichzeitig notwendigen Schutz von Mitpatienten und Mitarbeitern erzielen.

Kontextspalte