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Medikamente gegen Nierenkrebs

Die Einnahme von Medikamenten gegen Nierenkrebs kommt bei Nierentumoren im metastasierten Stadium zum Einsatz, wenn eine operative Entfernung der Streuherde nicht möglich ist. Falls noch keine feingewebliche Untersuchung des Tumors oder der Metastasen vorliegt, sollte vor Beginn einer solchen Therapie eine Biopsie erfolgen, um zu entscheiden, welches Medikament eingesetzt werden sollte.

Nierentumoren können sich durch molekulare Veränderung in den Zellen (z.B. Mutationen) Mechanismen entwickeln, welche die Zellen zu einem übermäßigen Wachstum und einer rascheren Vermehrung befähigen. Hinzu kommt, dass die Tumore eine vermehrte Bildung von Blutgefäßen in ihrer Umgebung befördern, um so ihre Versorgung mit Nährstoffen zu sichern.

Um das Wachstum, die Ausbreitung und die Durchblutung von Nierentumoren und ihren Absiedelungen zu hemmen, kommen vorrangig Therapien zum Einsatz, welche diese veränderten Zellprozesse zielgerichtet hemmen. Hierbei stehen verschiedene Präparate in Tablettenform zur Verfügung. Die einzelnen Präparate unterscheiden sich hierbei unter anderem durch ihr Nebenwirkungsprofil. Welches Medikament in Ihrem Fall in Betracht kommt, sollte individuell entschieden werden.

Alternativ steht neuerdings auch ein Medikament gegen Nierenkrebs zur Verfügung, welches über eine Aktivierung des körpereigenen Immunsystems die Tumorbekämpfung durch den Körper selbst unterstützen soll. Dies kommt bei Voranschreiten der Tumorerkankung oder Unverträglichkeit der oben genannten Tablettentherapien zum Einsatz. Diese Therapie wird über die Vene in Abständen von zwei Wochen verabreicht.

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