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Ambulanz für interstitielle Lungenerkrankungen und Sarkoidose

Bei den interstitiellen Lungenerkrankungen handelt es sich um eine Gruppe teils sehr unterschiedlicher Erkrankungen, bei denen es zu einer Entzündung und / oder Vernarbung des Lungengewebes kommt. Zu diesen Erkrankungen zählen beispielsweise die idiopathische Lungenfibrose, die exogen allergische Alveolitis aber auch die Lungenbeteiligung bei entzündlichen Systemerkrankungen (z. B. systemische Sklerose).

Die Sarkoidose ist eine Erkrankung, die durch eine besondere knötchenförmige Entzündungsreaktion (Granulome) gekennzeichnet ist. Diese kann den ganzen Körper betreffen, tritt jedoch am häufigsten in der Lunge und den Lymphknoten im Brustkorb auf. Eine fortgeschrittene Sarkoidose kann ebenfalls zu einer Lungenfibrose führen. Die Diagnose und die Abgrenzung dieser Erkrankungen voneinander sind von immenser Bedeutung, da sich die Therapie der einzelnen Erkrankungen teilweise deutlich voneinander unterscheiden.

Die Betreuung von Patientinnen und Patienten mit interstitiellen Lungenerkrankungen erfolgt deshalb bei Bedarf zusammen mit anderen Fachdisziplinen wie der Radiologie, Rheumatologie und Nephrologie und die Fälle werden gemeinsam in Konferenzen (Entzündungsboard, ILD-Board) besprochen.