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Hämodialyse

In der Medizin ist die Hämodialyse eine Methode, um Schlackenstoffe wie Kreatinin und Harnstoff und eingelagertes Wasser aus dem Körper zu entfernen, wenn die Nieren diese Aufgabe nicht mehr selbst ausreichend durchführen können.

Die Hämodialyse wird mit Hilfe einer Maschine, dem Dialysegerät, und einem Dialysator (der eigentlichen künstlichen Niere) durchgeführt.
Durch das Dialysegerät wird eine besondere Spüllösung (das Dialysat) an einer halbdurchlässigen Membran im Dialysator am Blutstrom vorbeigeführt und somit werden "Giftstoffe" und eingelagertes Wasser dem Blut entzogen.

In unserem Dialysezentrum werden im Dreischichtbetrieb über 24 Stunden morgens, mittags und nachts auf 20 Behandlungsplätzen Patienten dialysiert.
Dialysepatienten, die aus medizinschen Gründen (z.B. chirurgische Eingriffe, diagnostische Abklärung) in unserem Haus aufgenommen werden, können sich während ihres Klinikaufenthaltes bei uns einer Dialyse unterziehen.

Unser Ärzte- und Dialyseteam betreut konsiliarisch auf allen Intensiv- und Wachstationen des Universitätsklinikums (Stationen 10-4, 11-4, 32-2, 32-3, 30-4, 36-4, Stroke-Unit) die nephrologischen und dialysepflichtigen Patienten.
Sind die Patienten nicht transportfähig, wird die Behandlung durch unsere Fachpflegekräfte für Nephrologie und Dialyse direkt auf den Stationen durchgeführt.

Unsere Dialysestation baut auf einen Erfahrungsschatz von über 50 Jahren auf.
Der überwiegende Teil unserer Mitarbeiter sind Krankenpfleger(innen) mit einer zweijährigen Fachweiterbildung für Nephrologie und Dialyse und langjähriger Berufspraxis.

Kontextspalte


50 Jahre Erfahrung

Flyer 50 Jahre Dialyse Uniklinik Mannheim

Das Dialysezentrum an der UMM kann mittlerweile auf 50 Jahre erfolgreiche Arbeit zurückblicken. Seit der ersten Dialyse im Jahr 1967 wurden die Verfahren kontinuierlich weiterentwickelt, sodass man nun auf 50 Jahre Erfahrung zurückgreifen kann.