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Pflege mit Zukunft: Erster Kurs des Jahres startet Ausbildung

An der Berufsfachschule für Pflege auf dem Campus der UMM Akademie hat am Montag (2. Februar 2026) der erste Ausbildungskurs des Jahres die Arbeit aufgenommen.

Insgesamt 31 Frauen und Männer starten ihre dreijährige Ausbildung zur Pflegefachperson. Die Pflegeausbildung von heute steht für ein hohes Maß an Verantwortung, ausgeprägte Teamarbeit und eine wachsende Bedeutung für unsere Gesellschaft. Mit der generalistischen Pflegeausbildung setzt die Berufsfachschule konsequent auf ein modernes und praxisnahes Ausbildungskonzept.

Ziel ist es, die angehenden Pflegefachpersonen optimal auf die vielfältigen Anforderungen in Kliniken, Pflegeeinrichtungen und im ambulanten Bereich vorzubereiten und damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der gesundheitlichen Versorgung zu leisten.

Begrüßt wurden die neuen Auszubildenden von Kursleiterin Christiane Schulz sowie von Elisa Fischer und Kim Gisbertz, den beiden Schulleiterinnen der Berufsfachschule für Pflege. Auch Vertreterinnen und Vertreter der Praxisanleitung der UMM, der Pflegedirektion und der Personalabteilung hießen den neuen Kurs herzlich willkommen.

Für Kursleiterin Christiane Schulz ist der Ausbildungsstart ein besonderer Moment:  „Für mich ist dieser Tag etwas ganz Besonderes, da es der erste Kurs ist, den ich als Kursleiterin über die gesamten drei Jahre der Ausbildung begleiten darf. In den ersten Tagen steht vor allem im Mittelpunkt, dass die Auszubildenden gut an der Akademie ankommen, alle wichtigen Informationen erhalten und sich als Klasse kennenlernen.“

Inhaltlich erwartet die Auszubildenden in den kommenden drei Jahren ein anspruchsvoller und abwechslungsreicher Ausbildungsweg. „Die Ausbildung verbindet die theoretischen Grundlagen hier an der Akademie mit umfangreichen Praxiseinsätzen auf ganz unterschiedlichen Stationen. Gerade der Umgang mit den Menschen und die vielfältigen Herausforderungen im Pflegealltag prägen diese Zeit“, so Schulz.

Mit Blick auf die Zukunft betont sie die gesellschaftliche Bedeutung der Ausbildung: „Wir benötigen dringend gut ausgebildete Pflegefachpersonen. Meine Ziel ist es, in diesen drei Jahren den Grundstein zu legen, auf dem die Auszubildenden später aufbauen und sich fachlich wie persönlich weiterentwickeln können.“

Die Ausbildung vermittelt nicht nur fundiertes pflegerisches Fachwissen, sondern legt ebenso großen Wert auf zentrale Werte wie Empathie, Verantwortungsbewusstsein und Teamgeist. Durch die enge Verzahnung von Theorie und Praxis entstehen starke berufliche Perspektiven – auch über die Landesgrenzen hinaus – und ein wichtiger Impuls für die zukunftsorientierte Weiterentwicklung des Pflegeberufs.

Eckdaten zur Ausbildung

Die Ausbildung richtet sich an Bewerberinnen und Bewerber mit mittlerer Reife, (Fach-)Abitur oder einer abgeschlossenen Ausbildung zur Pflegehelferin beziehungsweise zum Pflegehelfer. Innerhalb von drei Jahren absolvieren die Auszubildenden insgesamt 2.500 Praxisstunden in verschiedenen Einrichtungen wie Krankenhäusern, Pflegeheimen und ambulanten Diensten sowie 2.100 Unterrichtsstunden an der Pflegeschule. Den Abschluss bildet ein staatliches Examen mit schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfungen.

Im Anschluss eröffnen sich vielfältige Spezialisierungs- und Karrierewege. Möglich sind Weiterqualifizierungen unter anderem in der Intensiv- und Notfallpflege, der Pädiatrie oder der Anästhesie. Auch Führungs- und Ausbildungsaufgaben, etwa als Stationsleitung oder Praxisanleitung, stehen den Absolventinnen und Absolventen offen. Darüber hinaus besteht die Option eines weiterführenden Studiums, beispielsweise in der Pflegepädagogik.

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