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Zweiter Pflegekurs des Jahres feiert erfolgreichen Abschluss

An der Berufsfachschule für Pflege auf dem Campus der UMM Akademie wurde Mitte März der zweite Abschlusskurs des Jahres 2026 feierlich verabschiedet.

Schulleiterin Elisa Fischer, Kursleiter Michael Großheide und die Stellvertretende Pflegedirektorin Julia Mayer (v.l.n.r.) gratulieren en Absolvent:innen

In den Aulen der Pflegeschule kamen Auszubildende, Lehrkräfte sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Praxis und Schule zusammen, um das Ende der dreijährigen Ausbildung zu feiern.

Die Begrüßung übernahmen Alexander Forster, Pflegedienstleiter für Kinder- und Frauenklinik und den Pflegepool, die stellvertretende Pflegedirektorin Julia Mayer, Carmen Baumgärtner als Vertreterin der Praxisanleitenden, Kursleiter Michael Großheide sowie Elisa Fischer, Leiterin der Berufsfachschule für Pflege.

Insgesamt traten 20 Auszubildende zum staatlichen Examen an. 17 von ihnen konnten die Ausbildung erfolgreich abschließen und dürfen nun als Pflegefachpersonen in den Beruf starten. Drei Auszubildende haben die Prüfung nicht bestanden, erhalten jedoch die Möglichkeit, diese zu einem späteren Zeitpunkt zu wiederholen und ihre Ausbildung erfolgreich abzuschließen.

Auch für die Absolventinnen und Absolventen selbst war der Tag von großer Bedeutung. Absolventin Susanne Schepp beschreibt den Moment nach den Prüfungen als besonders emotional: „Es war ein sehr wichtiger und sehr herausfordernder Tag für uns alle. Bis zum Schluss war es sehr spannend, ob alle Teile der Prüfungen bestanden sind. Jetzt bin ich müde, aber auch und vor allem sehr froh und erleichtert, dass es geschafft ist.“

Für Schepp beginnt nun ein neuer beruflicher Abschnitt. „Ich freue mich jetzt sehr auf meine neue Station am Uniklinikum Mannheim. Für mich war es persönlich etwas ganz Besonderes, diesen Schritt noch einmal zu machen. Umso glücklicher bin ich jetzt.“

Die generalistische Pflegeausbildung verbindet theoretische Inhalte an der Pflegeschule mit umfangreichen Praxiseinsätzen in verschiedenen Bereichen der Pflege. Während der drei Ausbildungsjahre erwerben die Auszubildenden fundiertes pflegerisches Fachwissen und sammeln praktische Erfahrungen in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen sowie im ambulanten Bereich.

Ein zentraler Bestandteil der Ausbildung ist dabei die enge Verzahnung von Theorie und Praxis. Insgesamt absolvieren die Auszubildenden 2.100 Unterrichtsstunden an der Pflegeschule sowie rund 2.500 Praxisstunden in unterschiedlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens. Am Ende der Ausbildung steht das staatliche Examen mit schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfungen.

Auch für Kursleiter Michael Großheide ist der Abschluss eines Kurses ein besonderer Moment. „Es ist auf jeden Fall ein besonderer und sehr emotionaler Moment. In den drei Jahren ist man zusammengewachsen mit dem Kurs und jetzt ist die Zeit des Abschiedes gekommen. Ich bin froh und stolz.“

Großheide betont zugleich die grundlegenden Werte des Pflegeberufs: „Mir ist es ganz wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler verstehen, dass Menschlichkeit und Empathie die Basis der Pflege sind und nicht die Techniken. Das probiere ich erlebbar zu machen im Unterricht.“

Mit dem erfolgreichen Abschluss eröffnen sich für die Absolventinnen und Absolventen vielfältige berufliche Perspektiven. Neben dem direkten Einstieg in den Pflegeberuf bestehen zahlreiche Möglichkeiten zur Spezialisierung, etwa in der Intensiv- und Notfallpflege, der Pädiatrie oder der Anästhesie. Auch Weiterbildungen in Leitungsfunktionen, beispielsweise zur Stationsleitung oder Praxisanleitung, sowie ein weiterführendes Studium im Bereich Pflege oder Pflegepädagogik sind mögliche nächste Schritte.

Die Absolventinnen und Absolventen leisten mit ihrem Abschluss einen wichtigen Beitrag zur gesundheitlichen Versorgung und stärken gleichzeitig einen Beruf, dessen Bedeutung für die Gesellschaft weiter wächst. Für die frisch examinierten Pflegefachpersonen beginnt nun ein neuer Abschnitt – mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und Entwicklungsperspektiven im Pflegeberuf.

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