In der kommenden Woche ist es endlich wieder soweit: Am 16. Und 17. Juni wird es im Unteren Luisenpark in Mannheim trubelig, wenn das Teddybärkrankenhaus dort seine Zelte aufschlägt und die Sprechstunde für Kinder und ihre Kuscheltiere öffnet. Die Teddydoktoren richten sich auf große Patientenzahlen ein: Rund 700 Kinder sind alleine über ihre Kindergartengruppen angemeldet. Und ab der Mittagszeit dürfen Kinder auch ohne Anmeldung, in Begleitung ihres Kuscheltiers und eines Erwachsenen, in der Klinik vorbeischauen.
Die medizinischen Leistungen am Kuscheltier sind kostenfrei, denn die Teddydoktoren – Studierende der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg – betreiben das Teddybärkrankenhaus ehrenamtlich, und das bereits seit mehr als zwei Jahr-zehnten. Ziel des kurzweiligen und lehrreichen Besuchs im Teddybärkrankenhaus ist es, Kindern spielerisch die Angst vor dem Arzt- oder Krankenhausbesuch zu nehmen.
Das Teddybärkrankenhaus ist professionell ausgestattet und auf die Behandlung von jeglichen medizinischen Fragestellungen vorbereitet. Dazu gehören die Hilfsmittel der klassischen Hausarztpraxis wie Reflexhammer und Stethoskop. Dank Beatmungsgerät und einem EKG-Gerät zur Überprüfung der Herzfunktion, können aber auch Notfälle versorgt werden.
Die schmerzfreie Bildgebung mittels MRT, CT und Ultraschall liefert eine eindeutige Diagnose. Und wenn wie bei OP-Teddy Bruno der chirurgische Eingriff unumgänglich ist, lernen die Kinder in ihrer Funktion als OP-Helfer, wie eine solche Operation – für den Patienten „im Schlaf“ – vonstattengeht. Sind Medikamente für den Heilungsprozess notwendig, können diese in der Apotheke vor Ort eingelöst werden.
Wie wichtig die Prävention für ein gesundes Leben ist, wissen die Teddydoktoren ganz genau. Deshalb ergänzt zum einen eine Ernährungsstation mit gesunden Tipps und Leckereien das medizinische Angebot. Und zum zweiten Mal ist auch eine Bewegungsstation mit dabei, in der Physiotherapie-Auszubildende der UMM-Akademie spielerisch zeigen, wie sich körperliche Betätigung direkt für die Gesundheit auszahlt.
Neu ist in diesem Jahr eine „Psychiatriestation“, in der es um Mental Health, also die psychische Gesundheit, geht. Hier lernen die Kinder, dass es neben körperlichen Krankheiten auch seelische Krankheiten gibt, die man behandeln kann – wie alles im Teddybärkrankenhaus kindgerecht und interaktiv, hier auch mit Unterstützung des Teddybären. Die Station wird gemeinsam von Studierenden der Medizinischen Fakultät Mannheim, die sich im Arbeitskreis „Kind to your mind“ engagieren, und von Studierenden der Psychologie der Universität Mannheim betrieben.
Wartezeiten können sowohl in einer Hüpfburg als auch beim Erkunden eines Krankenwagens des Arbeiter-Samariter-Bunds (ASB) überbrückt werden. Neben dem ASB unterstützen wie gewohnt auch das Technische Hilfswerk (THW) und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) das Teddybärkrankenhaus.
Teddybärkrankenhaus
am 16. und 17. Juni 2026
von 8 bis 17 Uhr
im Unteren Luisenpark, Mannheim
Für die Vertreter der Medien
Für Fragen und Interviews stehen Ihnen die Teddydocs der Medizinischen Fakultät Mannheim gerne vor Ort zur Verfügung
Kontakt vorab über: teddybaerenkrankenhaus@fimm-online.de
Unterstützung erhalten die Teddy-Docs durch PD Dr. med. Matthias Dürken, der die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der UMM kommissarisch leitet.
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