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Diagnostik


Ultraschall

Die frühzeitige Erkennung einer Lymphknotenmetastasierung gehört zu den wichtigsten Zielen der Nachsorge. Hierzu wird als Hilfsmittel die Lymphknotensonographie eingesetzt.

So lassen sich durch Ultraschall die meisten tastbaren Schwellungen und Knoten gut abklären. Die Sonographie dient häufig als erstes Untersuchungsverfahren, von welchem aus dann gegebenenfalls gezielt weitere Untersuchungen veranlasst werden können.


Histologie

Im Kooperationsbereich Dermatohistologie erfolgt die Erstellung der feingeweblichen Befunde gemeinsam durch Pathologen und Dermatologen unter Berücksichtigung aller modernen Anforderungen der feingebeweblichen Diagnostik einschließlich Immunhistologie und Molekularbiologie.

Schwerpunkte sind hierbei die lückenlose Schnittrandkontrolle im Rahmen der histographisch kontrollierten Chirurgie von epithelialen Hautkrebserkrankungen (Basalzell-Karcinom, Plattenepithel-Karzinom).


Tumormarker

In der Vergangenheit wurde vielfach nach geeigneten Tumormarkern für das Melanom gesucht. Im Vergleich zu anderen tumorassoziierten Proteinen zeichnet sich S-100B durch eine hohe Tumorspezifität aus. Allerdings können auch gutartige Erkrankungen wie Leber- und Nierenschwäche sowie Nervenerkrankungen zu erhöhten Werten führen. Die Bestimmung der Tumormarker orientiert sich an den aktuellen Leitlinien. Ein Forschungsschwerpunkt unserer Klinik ist die Arbeit an neuen Tumormarker beim schwarzen Hautkrebs.

Beim Merkelzellkarzinom handelt es sich um einen bösartigen Hauttumor, der zu Tochtergeschwülsten (Metastasen) in Lymphknoten und Körperorganen führen kann. Regelmäßige Selbstuntersuchungen des Körpers sowie klinische Nachsorgeuntersuchungen sind besonders wichtig, um Rezidive rechtzeitig zu erkennen. Dazu gehört neben klinischen und sonographischen Kontrollen die Bestimmung des Tumormarkers NSE (Neuronenspezifische Enolase). In den aktuellen Leitlinien der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie werden in den ersten 2 Jahren 3-monatliche serologische NSE-Kontrollen und nachfolgend halbjährliche Tumormarkerbestimmungen empfohlen.


Radiologie

Im Institut für Klinische Radiologie und Nuklearmedizin erfolgt die bildgebende Diagnostik zur Untersuchung der inneren Organe, wie z. B. eine Computer-Tomographie (CT, entspricht einer Schichtaufnahme des Körpers), MRT (Magnet-Resonanz-Tomographie / Kernspin-Tomographie, Schichtaufnahme des Körpers ohne Strahlenbelastung), PET/CT (Positronen-Emissions-Tomographie zur sensitiven Diagnostik in besonderen Situationen) und einfache Röntgen-Aufnahmen, z. B. der Lunge.

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