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Therapie


Operative Dermatologie

Die operative Behandlung von Hauttumoren ist ein Schwerpunkt unserer Klinik. Wir führen jährlich über 6.500 ambulante und stationäre Eingriffe durch.

Hierbei reicht das Spektrum von der einfachen Probeentnahme bis zur aufwendigen plastischen Defektdeckung. Die meisten Eingriffe, auch größere Operationen, werden in örtlicher Betäubung durchgeführt, nur ein sehr kleiner Anteil erfordert eine Vollnarkose. Die Nachbehandlung erfolgt ambulant oder stationär.


Strahlentherapie

Die Strahlentherapie von Hauttumoren wird über eine enge Kooperation mit der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie durchgeführt. Hierzu gehört die Nachbestrahlung des Operationsfeldes bei unvollständig entfernten Tumoren oder bei einem hohen Wiederauftretungsrisiko, aber auch die Bestrahlung von nicht operablen Hauttumoren- oder Absiedelungen. Dabei kommen auch stereotaktische Vorgehensweisen, d. h. gezielte hochdosierte Bestrahlungen kleiner vom Tumor betroffenener Areale, zum Einsatz. Hierbei kommen v. a. die Hochvolttherapie und schnelle Elektronen zum Einsatz. Bei oberflächlich gelegenen Tumoren kann zudem eine Kombination mit lokaler Hyperthermie, d. h. einer Erhitzung des betroffenen Gewebes, erfolgen, was die Wirksamkeit der Bestrahlung noch verbessern kann.

Ein neues Verfahren zur Behandlung einer Lebermetastasierung, z. B. beim schwarzen Hautkrebs, stellt die Selektive Interne Radiotherapie (SIRT) dar, die in Zusammenarbeit mit dem Institut für Radiologie und Nuklearmedizin angeboten wird. Dieses Verfahren nutzt radioaktive Mikrosphären, die in die Leber eingeschwemmt werden, und kann bei Patienten erwogen werden, die auf eine Chemotherapie nicht ansprechen und ausschliesslich Lebermetastasen aufweisen.


Systemtherapie

Eine systemische Therapie ist bei nicht-operablen fernmetastasierten (gestreuten) Tumoren häufig die einzige Möglichkeit, die Krebserkrankung zu kontrollieren. Zusätzlich kann bei Tumoren mit hohem Metastasierungsrisiko eine begleitende, sogenannte adjuvante Systemtherapie erwogen werden. Dabei unterscheiden sich die Therapien je nach vorliegender Tumorerkrankung und werden deshalb im folgenden getrennt aufgeführt

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