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Die UMM ist durch die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie als Traumazentrum für die Versorgung von Schwerverletzten zertifiziert.
Kontakt Traumazentrum
Telefon 0621/383-2236
Die Behandlung von schwer- und schwerstverletzten Patientinnen und Patienten erfolgt nach aktuellen, evidenzbasierten Konzepten der Polytraumaversorgung in enger Zusammenarbeit mit der Unfallchirurgie.
In unserem Schockraum stehen rund um die Uhr erfahrene interdisziplinäre Teams bereit. Modernste Diagnostik, strukturierte Behandlungsabläufe und eine enge Verzahnung mit der Intensivstation gewährleisten eine rasche Stabilisierung und die umgehende Einleitung der definitiven chirurgischen Versorgung.
Dr. med. Florian Rehberger
Leitender Notarzt der Stadt Mannheim
Facharzt für Anästhesiologie
Spezielle Intensivmedizin | Notfallmedizin
Prof. Dr. med. Michael Hackl
Klinikdirektor
Klinikdirektor für Unfallchirurgie
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Zusatzweiterbildung Spezielle Unfallchirurgie
Zusatzweiterbildung Handchirurgie
Expertenzertifikat der D-A-CH Vereinigung für Schulter- und Ellenbogenchirurgie (DVSE)
AGA Faculty Member
Ständiger D-Arzt Vertreter
Dr. med. Moritz Kolster
Oberarzt
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
M. Sc. (Public Health)
Sektionsleiter Akuttraumatologie
Spezielle Unfallchirurgie | Notfallmedizin
AO-fellowship trained | ATLS, TDSC
Physikalische Therapie
Ständiger D-Arzt-Vertreter
Medizinische Begutachtung
Was ist ein Traumazentrum?
Ein Überregionales Traumazentrum (ÜTZ) ist eine medizinische Einrichtung, die sich auf die Behandlung von schweren Verletzungen und Traumata spezialisiert hat. ÜTZs bieten bspw. eine umfassende Versorgung für Patient:innen mit Schädel-Hirn-Trauma, Brusttrauma, Bauchtrauma, Knochenbrüchen oder Verbrennungen. Die Behandlung solch schwerer Traumata erfordert eine schnelle Diagnose und eine koordinierte Intervention durch ein Team von interdisziplinären Fachleuten, darunter Chirurg:innen, Anästhesist:innen und Intensivmediziner:innen.
ÜTZs arbeiten eng mit Rettungsdiensten und anderen medizinischen Einrichtungen zusammen, um Patient:innen wie Rückenmarksverletzte oder Schwerbrandverletzte effektiv zu behandeln und ihre Genesungschancen zu verbessern.
Zusammenschluss von TraumaZentren zu TraumaNetzwerken
Die Traumazentren sind im Traumanetzwerk miteinander verbunden, sodass Patienten von einem lokalen oder regionalen Traumazentrum in ein überregionales Traumazentrum übernommen werden können. Die Initiative der DGU startete im Jahr 2008, Mittlerweile sind über 50 TraumaNetzwerke in Deutschland, Österreich und der Schweiz zertifiziert.
Die an einem TraumaNetzwerk beteiligten Kliniken müssen sich zur Teilnahme als Traumazentrum (TZ) auditieren und bescheinigen lassen. Diese werden in drei Stufen differenziert: lokale, regionale und überregionale Traumazentren. Ein Netzwerk besteht mindestens aus einem überregionalen (ÜTZ), zwei regionalen (RTZ) und drei lokalen Traumazentren (LTZ).