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Schonend und schnell

Reißt ein Aneurysma, eine Aussackung einer Schlagader, dann besteht höchste Gefahr. Das Gleiche gilt, wenn sich Ablagerungen in einer Arterie bilden und diese zu eng wird.

Im Interdisziplinären Gefäßzentrum (IGZ) der UMM arbeiten Angiologen, Gefäßchirurgen und interventionelle Radiologen Hand in Hand. Dabei behandelt das IGZ neben vielen anderen Gefäßerkrankungen sowohl zu weite als auch zu enge Blutgefäße.

Interdisziplinäres Gefäßzentrum
Im Interdisziplinären Gefäßzentrum arbeiten Angiologen, Gefäßchirurgen und interventionelle Radiologen Hand in Hand.

Minimal-invasive Eingriffe

Viele Eingriffe, für die früher eine große Operation mit Bauchschnitt nötig war, sind heute minimal-invasiv über einen durch die Leiste eingeführten Katheter möglich. So können auch gefährliche Erweiterungen der Hauptschlagader unter Röntgenkontrolle millimetergenau mit einem exakt platzierten Stent behandelt werden. Diese interventionellen Eingriffe sind sehr schonend und auch für betagte Menschen geeignet.

Zeitgewinn im Hybrid-OP

Patienten mit einem Aneurysma werden vorzugsweise im hochmodernen Hybrid-OP-Saal der UMM versorgt. Dieser kombiniert hochauÕ ösende Bildgebung mit einem voll ausgestatteten Operationssaal. Die Hybridtechnik ermöglicht sowohl konventionelle als auch katheterbasierte Verfahren.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Gerade wenn im Hybrid-OP Experten verschiedener Spezialgebiete zusammen arbeiten, ist fachübergreifende Kooperation gefragt. So kann zum Beispiel eine verengte Leistenarterie chirurgisch offen behandelt und in der gleichen Narkose über den bereits gewählten Leistenzugang eine zusätzliche Verengung einer Schlagader im Bein mit einer Ballonerweiterung oder einem Stent behoben werden. Das erspart dem Patienten einen zweiten operativen Eingriff. „Im IGZ bringen sich Experten aller Fachrichtungen mit vaskulärer Ausrichtung ein“, berichtet der Leiter des Zentrums, Professor Dr. med. Michael Keese. „So können wir aus einer Vielzahl operativer und konservativer Therapieoptionen wählen und für unsere Patienten individuell passende Behandlungskonzepte entwickeln.“ Dabei Õ ießen auch neueste Erkenntnisse des an der UMM angesiedelten European Center for Angioscience mit ein.

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