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Kalkschulter

Bei dieser Erkrankung kommt es zur Einlagerung von Kalk in die Sehnen der Rotatorenmanschette, am häufigsten in die Supraspinatussehne. Es kommt zu Schmerzen wechselnder Intensität. Die Auflösung des Kalkdepots durch körpereigene Abbauprozesse verursacht eine erhebliche Schmerzzunahme.

Therapie

Falls es nicht gelingt, eine Schmerzfreiheit mit Krankengymnastik oder dem Einspritzen entzündungshemmender Medikamente zu erzielen, empfehlen wir die Entfernung des Kalkdepots.

Diese erfolgt arthroskopisch, der Kalk wird dabei mittels Röntgendurchleuchtung unter gleichzeitiger Arthroskopie geortet, die Sehne darüber längs eröffnet und der Kalk entfernt. In einigen Fällen wird eine arthroskopische subacromiale Dekompression angeschlossen.

Nachbehandlung

Der stationäre Aufenthalt dauert ca. drei Tage. Eine Arbeitsunfähigkeit besteht für vier bis sechs Wochen, bei stärkerer körperlicher Belastung bis zu drei Monate. Unmittelbar nach dem Eingriff kann die Krankengymnastik beginnen, der Arm innerhalb der Schmerzgrenze bewegt und im Alltag zunehmend gebraucht werden.

Sprechstunden

Termine erhalten Sie nach Vereinbarung.
Telefon 0621/383-4537

Kontextspalte

Ärztliche Leitung

Dr. med. Christian Schamberger

Leitender Arzt
der Schulter- und
Ellenbogenchirurgie

Facharzt für Orthopädie und
Unfallchirurgie
Spezielle Unfallchirurgie
Schulter- und Ellenbogenchirurgie (DVSE)
Medizinische Begutachtung
DEGUM Stufe II Ausbilder

E-Mail
christian.schamberger@remove-this.umm.de


Zertifikate

Arthroskopeur-Zertifikat
DVSE-Zertifikat