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Adipositas-Operation ohne vorherige Kostenzusage der Krankenkasse

Das Multimodale Konzept sieht eine interdisziplinäre Betreuung durch verschiedene Ärzte und Berater der Uniklinik Mannheim sowie externe Kooperationspartner vor. Ziel ist eine strukturierte und interdisziplinäre Betreuung aller Patienten. Wenn nach sechs Monaten keine Gewichtsreduktion vorliegt, beraten die Vertreter der verschiedenen Fachrichtungen zusammen über die Empfehlung zu einer Adipositas-Operation (zur Übersicht der Adipositas-Operationen). Durch diese interdisziplinäre Zusammenarbeit ersparen sich die Patienten der Uniklinik Mannheim die bürokratischen Hürden mit der Krankenkasse. Eine Vorab-Zusage der Krankenkasse bezüglich der Übernahme der Kosten für eine bariatrische Operation und den stationären Aufenthalt ist nicht notwendig, sofern die Kriterien für eine Operation gemäß der deutschen S3-Leitlinie für Chirurgie der Adipositas und metabolischer Erkrankungen erfüllt sind.

Adipositas Sprechstunde

Ambulanter Termin

Telefon 0621/383-2209

(Video-Sprechstunde möglich)


Priv. Doz. Dr. med. Mirko Otto beim Gespräch mit einer Patientin, die unter Adipositas leidet. Dr. Otto ist Leiter des Zentrums zur Behandlung der Adipositas und Diabetes.

 

Priv. Doz. Dr. med. Mirko Otto beim Gespräch mit einer Patientin, die unter Adipositas leidet. Dr. Otto ist Leiter des Zentrums zur Behandlung der Adipositas und Diabetes.

Die häufigen Adipositas-Operationen

Für die Auswahl des richtigen Operationsverfahrens berät das Team des Uniklinikums Mannheim Sie individuell. Neben den häufigen hier dargestellten Verfahren gibt es noch einige weitere Verfahren, die als Ersteingriff oder auch als Zweitverfahren in speziellen Fällen eingesetzt werden können.

Schlauchmagen bei Adipositas

Schlauchmagen

Beim Schlauchmagen werden etwa zwei Drittel des Magens entfernt, wodurch schneller ein Gefühl der Sättigung und eines verminderten Appetits eintritt.

Roux-Y-Magenbypass

Roux-Y-Magenbypass

Beim Roux-Y-Magenbypass wird die Magengröße verringert und der Nahrungsbrei nur durch einen Teil des Dünndarms geführt (ein anderer Teil des Dünndarms wird „ausgeschaltet“).

Omega Loop Bypass

OMEGA-LOOP-Magenbypass (Mini-Bypass)

Auch beim Omega-Loop-Magenbypass (Mini-Bypass) wird wie beim Roux-en-Y-Magenbypass die Magengröße verringert. Der wesentliche Unterschied zum Magenbypass ist der geringere Aufwand bzw. die technisch einfachere Durchführbarkeit sowie die Größe des Pouches.

Duodeno-ileal bypass (S.A.D.I.)

Die S.A.D.I Operation beginnt mit einer Schlauchmagenoperation, dieser wird anschließend vom Zwölffingerdarm abgesetzt und mit einer Dünndarmschlinge verbunden. 

Magenband bei Adipositas

Magenband

Durch ein verstellbares Magenband um den oberen Teil des Magens sammelt sich in der Magentasche die Nahrung, die nur langsam in den unteren Magenbereich gelangt. Dadurch ist der Patient schneller und länger satt.

Endoskopische Verfahren

Magenballon bei Adipositas

Magenballon

Bei einer Magenspiegelung wird ein Magenballon für mindestens sechs Monate im Magen platziert. Der Patient ist bereits bei geringer Nahrungszufuhr satt.

 

Endobarrier

Der Endobarrier ist ein dünner 60 Zentimeter langer Plastikschlauch, der endoskopisch in den Dünndarm eingelegt wird. Die Nahrung kommt so auf den ersten 60 Zentimetern des Dünndarms nicht mit der Darmwand in Kontakt und wird somit nicht aufgenommen.

360-Grad Rundgang durch die OP-Säle

Adipositas-Operationen - 360 Grad Rundgang
Hier finden die Adipositas-Operationen statt: 360 Grad Rundgang durch das Kurzzeittherapiezentrum der Uniklinik Mannheim

Kontextspalte

Sprechstunden und Termine

(Video-Sprechstunde möglich)

Ansprechpartner

DGAV Referenzzentrum Adipositaschirurgie

Infos über Adipositas

Film über Adipositas

Adipositas-Selbsthilfegruppe

Die Adipositas Selbsthilfegruppe trifft sich jeden 3. Montag im Monat jeweils um 19:00 Uhr. Weitere Informationen erfahren Sie auf der Website des Adipositasverbands.