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Behandlung bei Harnblasenkrebs

Zur Diagnose eines Harnblasentumors bietet Ihnen das Uro-Onkologische Zentrum Mannheim ein breites Behandlungsspektrum an. Je nach Ausdehnung der Erkrankung wird in Absprache mit Ihrem Arzt die für Sie passende Therapiemethode sorgfältig ausgewählt.

Endoskopische Therapie

Als zentraler Schritt der Diagnosesicherung zur Gewinnung von Tumorgewebe zur Untersuchung und gleichzeitig ersten therapeutischen Schritt erfolgt eine endoskopische Entfernung des Tumors (TUR-B). Viele oberflächliche Tumore können auf diese Weise vollständig entfernt werden.

Operative Verfahren

Ist ein Harnblasenkrebs in tiefere Schichten der Harnblasenwand eingewachsen oder besteht ein hohes Risikoprofil für ein Voranschreiten eines oberflächlichen Blasentumors ist die operative Entfernung der Harnblase (radikale Zystektomie) die Therapie der ersten Wahl. 

Trimodale Therapie

Für eine kleine Gruppe von Patienten, die ein sehr hohes Risiko für Komplikationen im Rahmen einer radikalen Zystektomie aufweisen oder diese Behandlung ablehnen, kann unter bestimmten Voraussetzungen eine Kombination aus maximaler endoskopischer Tumorresektion und nachfolgender Radio-Chemotherapie erwogen werden. (Trimodale Therapie)

Medikamentöse Therapie

Bei Patienten mit einem lokal oder systemisch fortgeschrittenen Urothelkarzinom (Harnblasenkrebs) ist eine Chemotherapie empfohlen. Wenn eine Chemotherapie nicht möglich ist oder nicht angesprochen hat, kann eine Immuntherapie gegen Harnblasenkrebs erfolgen.

Kontextspalte


Uroonkologisches Zentrum für Prostatakrebs, Blasenkrebs, Nierenkrebs

Zertifiziertes Harnblasenkrebszentrum