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Intimchirurgie

Intimchirurgie darf kein Tabuthema mehr sein! Das Leben könnte so viel einfacher sein, wenn man darüber sprechen würde.

Häufig sind es vorwiegend ästhetische Gründe, die eine Frau zu einer operativen Korrektur im Genitalbereich bewegen. Manche Fehlformen, zum Beispiel übergroße oder zu kleine Schamlippen, können jedoch auch Beschwerden oder sogar Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder Sport (z.B. Fahrradfahren oder Reiten) verursachen und damit zu einem hohen Leidensdruck im Alltag führen. Intimoperationen werden häufig als sehr private Angelegenheit empfunden. Viele Frauen haben Angst, über ihre Situation zu sprechen. Genetisch bedingt sind bei etwa 10 Prozent der Frauen die inneren Schamlippen sehr groß. Zudem kann es infolge von Geburten zur bleibenden Dehnung des Gewebes im Intimbereich mit Verringerung der Empfindungsfähigkeit beim Geschlechtsverkehr kommen. Sowohl physisches als auch psychisches Leid kann also ein Grund für eine intimchirurgische Operation sein.

Intimchirurgische Eingriffe, wie z.B. eine Schamlippenverkleinerung oder eine Scheidenverengung, müssen gewährleisten, dass die Patientin nach der Operation unter deutlich weniger Beschwerden leidet und sich auch in den intimsten Momenten wohlfühlt.

Trauen Sie sich, uns anzusprechen. Es ist uns bewusst, dass eine Intimoperation für viele Frauen ein schwieriges Thema ist. Wir werden Möglichkeiten und Grenzen der Intimchirurgie vertraulich mit Ihnen besprechen und zusammen mit Ihnen die für Sie beste Behandlungsmethode erarbeiten, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Nicht alle intimchirurgische Operationen werden von der Krankenkasse bezahlt.

Sprechstunde und Termine

Donnerstag 09:00 Uhr - 15:30 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung.

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Ansprechpartnerin

Prof. Dr. med. Saskia Spaich

Oberärztin
Leiterin der zertifizierten Dysplasie-Sprechstunde

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