Die Universitäts-Frauenklinik Mannheim hat ihre 200. Patientin erfolgreich mit der transzervikalen Radiofrequenzablation („Sonata“) behandelt – einem effektiven und besonders gewebeschonenden Verfahren zur Therapie bestimmter Gebärmutter-Myome.
Bei diesem minimal-invasiven Eingriff wird eine feine Sonde in die Gebärmutter eingeführt. Unter Ultraschallkontrolle wird das Myom gezielt erhitzt und dadurch verkleinert. Das Verfahren eignet sich insbesondere für Frauen, die unter sehr starken Regelblutungen oder Schmerzen leiden. „Insbesondere profitieren Frauen mit sehr starker Regelblutung und Schmerzen von der schonenden Therapiemethode, die ganz ohne Bauchschnitt durchgeführt wird“, erklärt Professor Dr. med. Benjamin Tuschy, stellvertretender Klinikdirektor der Universitäts-Frauenklinik.
Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose, dauert meist nur rund zehn Minuten und erfordert keinen Bauchschnitt oder eine Bauchspiegelung. Die Gebärmutter bleibt erhalten, die Erholungszeit ist kurz – in der Regel können Patientinnen die Klinik bereits nach einem Tag wieder verlassen.
Für eine individuelle Beratung steht das Team des Myom-Zentrums der Universitätsmedizin Mannheim gerne zur Verfügung:
myomzentrum@umm.de | Telefon 0621383 8749