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Rückblick auf das Familien- und Patient:innentreffen des DZFT

Emotionale Fetalchirurgie: Rund 350 ehemalige Patient:innen und Angehörige kamen am 23. Mai 2026 im Mannheimer Luisenpark zusammen.

Prof. Dr. Thomas Kohl, Leiter des DZFT, mit ehemaligen Patient:innen und Angehörigen im Luisenpark Mannheim. Foto: Sibylle Maus

Am 23. Mai 2026 fand im Luisenpark Mannheim ein außergewöhnliches Wiedersehen statt. Nach fast 24 Jahren Tätigkeit in der vorgeburtlichen Medizin veranstaltete Prof. Dr. Thomas Kohl, Leiter des Deutschen Zentrums für Fetalchirurgie und minimal-invasive Therapie (DZFT) am Universitätsklinikum Mannheim, ein großes Familien- und Patient:innentreffen mit rund 350 ehemaligen Patient:innen sowie deren Angehörigen.

Viele der anwesenden Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen wurden bereits vor ihrer Geburt von Prof. Dr. Kohl und seinem Team behandelt oder operiert. Ohne die vorgeburtliche Behandlung oder OP und die intensive nachgeburtliche Versorgung durch hochspezialisierte Kinderarzt- und Pflegeteams hätten viele dieser kleinen Patient:innen keine Überlebenschance gehabt oder mit schwereren gesundheitlichen Folgen zu kämpfen. 

Im Mittelpunkt des Tages stand der persönliche Austausch. Die Gäste nutzten die Gelegenheit, Erfahrungen zu teilen, Erinnerungen auszutauschen und nach Jahren oder sogar Jahrzehnten ihre behandelnden Ärzt:innen wiederzutreffen. Im Rahmen der offiziellen Begrüßung richteten unter anderem Prof. Dr. Kohl, Dr. Christiane Otto, geschäftsführende Oberärztin der Frauenklinik, sowie Dr. Carmen Salatsch, Geschäftsführende Oberärztin der Klinik für Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin, ihre Grußworte an die Gäste.

Zum Hintergrund: Das DZFT

Das Deutsche Zentrum für Fetalchirurgie und minimal-invasive Therapie (DZFT) am Universitätsklinikum Mannheim behandelt ungeborene Kinder mit schweren Fehlbildungen und Erkrankungen bereits im Mutterleib. Durch minimalinvasive Eingriffe, intensive Forschung und interdisziplinäre Zusammenarbeit verfolgt das Team das Ziel, Folgeschäden zu verringern, Leben zu retten und betroffenen Kindern bestmögliche Startchancen zu ermöglichen.

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