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Ablauf der Chemotherapie

Der Abstand zwischen den Chemotherapie-Gaben beträgt zwischen einer und vier Wochen, üblicherweise werden sechs Chemotherapiezyklen in einem Abstand von drei Wochen verabreicht. Die Gesamttherapiedauer beträgt somit etwa vier bis fünf Monate.

Kontrolle des Blutbilds

Während dieser Zeit muss vor allem das Blutbild durch wöchentliche Blutabnahmen kontrolliert werden. Diese Kontrollen werden in der Regel durch den jeweiligen Hausarzt durchgeführt.

PORT-System

Um die Venen und das umliegende Gewebe vor Schädigungen zu schützen, empfiehlt sich die Anlage eines sogenannten PORT-Systems.

Dabei handelt es sich um eine kleine Metallkammer, die unter die Haut gepflanzt und an das Blutsystem angeschlossen wird. Mit einer speziellen Nadel kann diese Kammer von außen angestochen und die Chemotherapie sicher und komplikationslos appliziert werden.

Weitere Infusionen

Zur eigentlichen Chemotherapie werden meistens noch weitere Infusionen mit Flüssigkeiten und Nährsalzen sowie Begleitmedikamenten für eine gute Verträglichkeit der Therapie gegeben.

Chemotherapeutika in Tablettenform

Manche Chemotherapeutika können auch in Tablettenform gegeben werden und auf diesem Weg in den Blutkreislauf gelangen.

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Ansprechpartner

Prof. Dr. med. Frederik Marmé

Sektionsleitung Konservative Gynäkologische Onkologie 

Dr. med. Athanasios Mavratzas

Facharzt für Hämatologie und Onkologie