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Forschung in der Koloproktologie

Die Forschungsfelder der Koloproktologie sind onkologische, patienten-orientierte Forschung, innovative perioperative Behandlungs-Konzepte, OP-Technik-Optimierung, Komplikations-Vermeidung und -management sowie Implementation Science.

Unter anderen sind folgende Themen derzeitig Gegenstand der Forschung:

  • Radikalität und Funktion - Evaluation des bestmöglichen Gleichgewichts aus radikaler Tumorentfernung und Erhalt der Lebensqualität und Funktion der Patienten zum Beispiel beim sehr tiefen Rektum-Karzinom mit dem Ziel Schließmuskelerhalt
  • Radiochemotherapieschemata beim kolorektalen Karzinom - insbesondere Evaluation der Behandlung, Nachsorge und Lebensqualität bei komplettem Ansprechen eines Rektum-Karzinoms auf intensive Vorbehandlung (sog. Komplette Remissio nach Totaler Neoadjuvante Therapie)
  • prospektive Datenbanken zum colorektalen Karzinom (>1000 Patienten) und zu CED (>500 Patienten)
  • Intersphinktere Rektumresektion bei ultratiefen Karzinomen
  • Minimal invasive Colon- und Rektumkarzinom-Resektion / Robotische Rektum-Chirurgie
  • Innovative Versorgungs-Formen und Schnittstellen in der ganzheitlichen Betreuung von Darmkrebs-Patienten (sog. Patient-Journey von Diagnose bis zur Nachsorge): 
  • Perioperative Medizin und Behandlungspfade in der kolorektalen Chirurgie mit besonderem Schwerpunkt ERAS (Enhanced-Recovery-after Surgery)
  • Krebsprähabilitation - insbesondere bei älteren Risikopatienten mit multiplen Nebenerkrankungen
  • Digitale Medizin - insbesondere Fern-Unterstützung durch App bei Patienten mit Krebs-Prähabilitation 
  • Perioperative komplementäre Medizin und innovative Behandlungs-Techniken. z.B. Akupunktur nach einer Bauch-OP zur Schmerzausschaltung und Regeneration der Magen-Darm-Funktion. 
  • Komplikations-Prävention und Management - insbesondere optimale Prävention, Erkennen und Therapie der Anastomoseninsuffizienz 
  • Lebensqualität nach chirurgischer Behandlung (insbesondere bei Morbus Crohn)
  • Endoskopische Resektionstechniken von kolorektalen Tumoren
  • Endoskopische neue Verfahren des Komplikations-Managements - insbesondere Vac-Stent bei Darm-Anastomoseninsuffizienzen

Aktuelle Studien

In folgende Studien werden momentan Patienten eingeschlossen oder sie befinden sich im follow-up/Auswertung:

Ripal-Studie

Ischämische Fernpräkonditionierung („Remote Ischemic Preconditioning, RIPC) versus „sham“-Kontrolle zur Reduktion der Anastomoseninsuffizienzrate nach Rektumresektion bei Rektumkarzinom: Eine prospektive, randomisiert-kontrollierte, 3-fach verblindete klinische Phase III Monocenter-Studie, Link zur DRKS-Website: http://www.drks.de/DRKS00018942

Kontakt:
Prof. Dr. Julia Hardt (E-Mail)

DELORES-Studie

Transanale Operation nach Rehn-Delorme vs. Laparoskopische Resektionsrektopexie bei Rektumprolaps Grad III (Information unter: http://www.delores-trial.eu).

Kontakt:
PD Dr. Florian Herrle (E-Mail)

COCSTOM-Studie

Randomisierter Vergleich frühe vs. späte Stomarückverlagerung nach Rektumkarzinom-OP und neoadjuvanter Vorbehandlung. Information unter www.cocstom.de.

Kontakt:
Dr. Flavius Sandra-Petrescu (E-Mail), PD Dr. Florian Herrle (E-Mail)

Kontextspalte

Ansprechpartner

PD Dr. med. Florian Herrle

Oberarzt

E-Mail

Prof. Dr. med. Julia Hardt

Oberärztin

E-Mail

Studien

Studienzentrale

Dorothee Sturm

Telefon: 0621/383-4864

E-Mail