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Biobank

Für das Verständnis von Entstehung und Verlauf neurologischer Erkrankungen sowie die Entwicklung neuartiger Therapien ist die Untersuchung menschlicher Biomaterialien von zentraler Bedeutung. In einer Biobank werden Proben verschiedener menschlicher Körpermaterialien (Blut, Gewebe, Stuhl etc.) nach speziellen Richtlinien verarbeitet und gelagert, sodass eine Untersuchung auch nach vielen Jahren möglich ist. Zudem werden relevante Daten über den Spender pseudonymisiert mit den Proben verknüpft.

In der Biobank der Neurologischen Klinik asservieren wir verschiedenste Biomaterialien (u.a. Blut, Liquor, Stuhl, Gewebeproben aus ohnehin vorgesehenen Untersuchungen) mit modernsten Methoden und nach strengen Standards und verknüpfen diese mit relevanten klinischen Daten (z.B. Diagnose, Behandlung) in einem speziell darauf ausgerichteten Informationssystem (CentraXX, KAIROS GmbH).

Ziel der Biobank ist es, neurologische Erkrankungen aus den Bereichen Neuroimmunologie, Neuroonkologie, Neurovaskuläre Erkrankungen und Neurodegeneration besser zu verstehen und Ansatzpunkte für neuartige moderne Therapiemethoden zu entwickeln.

Die Biobank wird in Zusammenarbeit mit dem Institut für Klinische Chemie betrieben.

Ein solches Projekt ist nur durch die Spenden unserer Patienten und Probanden möglich, an dieser Stelle danken wir Ihnen herzlich für diesen zentralen und wichtigen Beitrag zur Erforschung neurologischer Erkrankungen.

Auch den Kollegen und Kolleginnen auf den Stationen und in den Ambulanzen danken wir für ihre Mitarbeit.

Kontextspalte

Dr. med. Iris Mildenberger

Assistenzärztin

Ludmila Umansky

Biologielaborantin