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Neue T-Finder-Plattform liefert tiefe Einblicke in T-Zell-Antwort auf neuartigen Krebsimpfstoff

BioMed X und die UMM haben die Veröffentlichung von zwei Manuskripten im Fachbereich der Krebsimmunologie im Journal Science Advances bekanntgegeben. Die Arbeit basiert auf einer Zusammenarbeit zwischen beiden Institutionen und Forschern des DKFZ, der Universität Heidelberg und des Helmholtz-Instituts für Translationale Onkologie. Das Hauptziel der Zusammenarbeit bestand darin, die Rolle spezifischer T-Zell-Antworten bei einem Patienten mit einem aggressiven Subtyp des diffusen Glioms zu verstehen, der nach der Behandlung mit einem Neoepitop-Peptidimpfstoff am Universitätsklinikum Mannheim eine anhaltende Remission zeigte. (Pressemitteilung)

 


Rezertifizierung des Neuromuskulären Zentrums

Nach der Erstzertifizierung im Jahr 2021 wurde das Neuromuskuläre Zentrum Rhein-Neckar mit Standorten in Heidelberg, Karlsruhe, Ludwigshafen und Mannheim im Januar 2024 durch die Zertifizierungsstelle der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke e.V. für weitere 3 Jahre rezertifiziert.


Dietmar Hopp Stiftung fördert Forschung zu Krebserkrankungen des Gehirns mit 20 Millionen Euro

An der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und dem Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) entsteht ein „Europäisches Zentrum für Neuroonkologie“. Ziel ist es zu erforschen, welche Rolle das Nervensystem bei der Resistenz von Hirntumoren gegenüber Therapien und bei der Bildung von Hirnmetastasen spielt sowie personalisierte Immuntherapien gegen Hirntumoren zu entwickeln. Das Zentrum soll – auch im Rahmen der Health & Life Science Alliance Heidelberg Mannheim – die neuroonkologische Forschung in der Region bündeln und ihre international führende Rolle im neuen Feld der „Cancer Neuroscience“ und in der Immunonkologie stärken.


Life Sciences Bridge Award 2023 für Lukas Bunse

Hirntumorzellen schalten die Immunabwehr in ihrer Umgebung geschickt aus. Wie sie das tun, hat Lukas Bunse am Beispiel bestimmter Hirntumoren entdeckt. Schon während seiner Studienzeit hat er einen therapeutischen Impfstoff mitentwickelt, der inzwischen die erste Phase der klinischen Prüfung bestanden hat. Mit seiner eigenen Forschungsgruppe am Deutschen Krebsforschungszentrum entwickelt Bunse jetzt eine Gentherapie gegen Hirntumoren. Dafür zeichnet die Aventis Foundation Lukas Bunse mit einem der beiden diesjährigen Life Sciences Bridge Awards 2023 aus. (Pressemitteilung DKFZ).


Annexa-I Studie frühzeitig beendet

Die Annexa-I Studie hat bei der Interims-Analyse die präspezifizierten Kriterien erreicht und wurde frühzeitig wegen überlegener hämostatischer Wirksamkeit von Andexanet alfa vs. Standard of Care beendet.


Medizin für Mannheim: Kopfschmerz

Im Rahmen der Vortragsreihe zum Thema Kopfschmerzen erläuterte PD C. Hoyer, wann Kopfschmerzen (k)ein Notfall sind. Prof. K. Szabo informierte die Zuhörer über häufige Kopfschmerzformen und ihre Behandlung (Vortragsvideos). 

ERC Advanced Grant für Michael Platten

Der Europäische Forschungsrat (ERC) fördert die grundlagenorientierte Forschung, um besonders zukunftsweisende Projekte voranzutreiben. Im Rahmen seines ERC-Projekts „Characterizing and Harnessing Tumor-reactive T Cells in the Brain“ (CENTRIC-BRAIN) werden Michael Platten und sein Team an der Entwicklung und Optimierung von personalisierten zellulären, durch Künstliche Intelligenz gesteuerte Immuntherapien bei bösartigen Hirntumoren arbeiten (Aktuelles Medizinische Fakultät MannheimPressemitteilung Uni Heidelberg).


12.800 € Spende für ALS Forschung

Kristin Rauterkus aus Lichtringhausen verkaufte Ende 2023 ihre selbstgestalteten Kalender und spendete den Erlös zum wiederholten Mal an die ALS-Spendeninitiative „Sternenlicht“ des an ALS erkrankten Thorsten Voß aus Rothemühle. 8.800 € kommen über die Kalenderaktion damit der Sektion Neurodegeneration an der Neurologischen Klinik für die ALS Forschung zugute. Die Frauengemeinschaft Lichtringhausen veranstaltete am 3. Dezember zudem einen Adventsbasar zugunsten der ALS-Spendeninitiative „Sternenlicht“ und spendete ebenfalls 4.000 € an die Sektion Neurodegeneration (LokalPlus News)

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten ganz herzlich für die großzügige Spende und Unterstützung!


Medizin für Mannheim: Schlaganfall

Jährlich erleiden zirka 270.000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall. Am 28. November drehte sich bei Medizin für Mannheim alles um dieses Thema. Die Aufzeichnungen der Beiträge von Vortragenden aus der Klinik für Neurologie und der Neuroradiologie haben wir hier für Sie bereitgestellt. 


Forschungsverbund zur Erforschung bösartiger Hirntumoren geht in zweite Förderphase

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert den Sonderforschungsbereich „Überwindung der Therapieresistenz von Glioblastomen (SFB 1389) – kurz UNITE Glioblastoma“ für weitere 4 Jahre. Es ist Ziel des Verbundes, Resistenzen bei der Behandlung dieser bösartigen Hirntumoren gezielt zu bekämpfen. Sprecher von UNITE Glioblastoma ist Prof. Dr. Wolfgang Wick, Geschäftsführender Direktor der Neurologischen Klinik am Universitätsklinikum Heidelberg. Stellvertretender Sprecher ist weiterhin Prof. Dr. Michael Platten, Ärztlicher Direktor der Neurologischen Klinik an der UMM. (Pressemitteilung).

Geförderte Projekte an der UMM:

  • Mechanismen des Ansprechens und der Resistenz auf gliomspezifische T-Zellen (Theresa Bunse / Michael Platten)
  • Identifikation und zielgerichtete Blockade immunsuppressiver Programme in Isozitratdehydrogenase mutierten Gliomen (Lukas Bunse in Kooperation mit Stephan Pusch (Heidelberg))
  • Visualisierung und Charakterisierung von Immunreaktionen in H3K27M-mutierten Gliomen (Katharina Sahm in Kooperation mit Michael Breckwoldt (Heidelberg))

Neu entdeckter Mechanismus der T-Zell-Kontrolle kann Krebs-Immuntherapien beeinträchtigen

Tragen aktivierte T-Zellen ein bestimmtes Markerprotein auf ihrer Oberfläche, so werden sie von natürlichen Killerzellen (NK)-Zellen, einer weiteren Zellart des Immunsystems, in Schach gehalten. Damit verhindert der Körper vermutlich, dass zerstörerische Immunreaktionen „überschießen“. Forschende vom DKFZ und der UMM zeigten: NK-Zellen können auf diese Weise auch die Wirkung von Krebstherapien mit Immun-Checkpoint Inhibitoren ICI beeinträchtigen und bei zellulären Immuntherapien für den raschen Rückgang von therapeutischen CAR-T-Zellen verantwortlich sein. Durch Eingriffe in diesen Mechanismus lässt sich möglicherweise die Wirksamkeit von CAR-T-Zell-Therapien verbessern. (Pressemitteilung)


Herzenssache Lebenszeit

Die Aktion „Herzenssache Lebenszeit“ macht mit einem roten Londoner Doppeldecker-Bus am Freitag, 12. April von 10 bis 16 Uhr Station auf den Mannheimer Kapuzinerplanken vor O 5. An Bord informieren Fachleute aus Kardiologie, Nephrologie und Neurologie der UMM über Möglichkeiten zur Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Bluthochdruck, Diabetes, Schlaganfall und Herzschwäche.


KI kann Entwicklung von zellulären Immuntherapien beschleunigen

Geeignete T-Zellen für die zelluläre Immuntherapie zu identifizieren, war bislang mühsam und zeitaufwändig. Das Team um Michael Platten und den Co-Studienleiter Ed Green will das Verfahren vereinfachen und beschleunigen. Ihr neuer Ansatz setzt auf Hochdurchsatz-Einzelzell-Sequenzierung der Immunzellen aus dem Tumor des Patienten. Anhand der Sequenzdaten identifiziert eine Künstliche Intelligenz (KI) diejenigen T-Zell-Rezeptoren, die mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Merkmale des Tumors reagieren. Die Technologie soll nun eingesetzt werden, um die Entwicklung personalisierter zellulärer Immuntherapien voranzubringen. (Pressemitteilung)


Mutationsspezifischer Peptidimpfstoff gegen Mittellinien-Gliome erstmals bei Patienten eingesetzt

Mediziner und Krebsforscher aus Heidelberg und Mannheim haben nun erstmals erwachsene Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenen Mittellinien-Gliomen, schwer zu behandelnden Hirntumoren, mit einem Peptidimpfstoff behandelt. Der Impfstoff imitierte eine für diese Krebsart typische mutationsbedingte Veränderung in einem Histon-Protein. Die Impfung erwies sich als sicher und löste die erwünschten gegen den Hirntumor gerichteten Immunreaktionen aus. (Pressemitteilung DKFZ)


ALS verlangsamen

UMM setzt neues Gen-Medikament ein

Die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist bisher nicht heilbar: Erkrankte leiden unter zunehmender Muskellähmung, die letztlich zum Tod führt. Bei bestimmten Formen der ALS kann nun allerdings das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamt werden. Dazu setzt die Universitätsmedizin Mannheim (UMM) das neuartige Gen-Medikament Tofersen bei ALS-Patienten mit einer Mutation der Superoxiddismutase 1 (SOD1) ein. (Pressemitteilung)

Klinikbericht: Rückblick 2017-2019

Der Klinikbericht fasst die Entwicklung der Neurologischen Klinik in den Jahren 2017 - 2019 zusammen. Viel Vergnügen bei der Lektüre.

Klinikbericht: Rückblick 2020-2021

Der aktuelle Klinikbericht fasst die Entwicklung der Neurologischen Klinik in den Jahren 2020 - 2021 zusammen. Viel Vergnügen bei der Lektüre.

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