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Ältere News

Eisenringläsionen bei Multipler Sklerose

In zwei aktuellen Studien untersuchten wir den Zusammenhang zwischen Eisenringläsionen, klinischen und MRT-Parametern bei Patient*innen mit Multipler Sklerose in einem Langzeit-Follow-up. Insbesondere konnten wir erstmals zeigen, dass Eisenringläsionen mit einer kleineren Querschnittsfläche des Halsmarkes und dem klinischen Behinderungsgrad assoziiert sind. Unsere Langzeitdaten zeigen, dass sich persistierende Eisenringläsionen während der Krankheitsdauer vergrößern, während Nicht-Eisenringläsionen tendenziell schrumpfen. Eisenringläsionen könnten somit einen neuen MRT-Marker darstellen.

Publikationen

Fortbildung DRK

Ende Oktober wurden die Mitarbeiter*innen des Deutschen Roten Kreuzes zu Inhalten neurologischer Notfallmedizin geschult. In den drei Veranstaltungen à fünf Stunden vermittelte unsere Oberärztin PD Dr. Carolin Hoyer Wissen zu häufigen und notfallmedizinisch relevanten neurologischen Leitsymptomen wie Paresen, Sprach-, Sprech-, Sehstörungen, Schwindel, Kopfschmerzen oder epileptische Anfälle.

Das sehr gut angenommene Schulungsangebot ist aus der langjährigen Erfahrung von PD Dr. Hoyer in der Notaufnahme heraus entstanden. Durch Schulungen wie diese sollen Herausforderungen in der Kommunikation zwischen dem präklinischen und Notaufnahme-Setting besser gemeistert werden.

Ernennung zum Professor

PD Dr. Philipp Eisele wurde für die Dauer der Lehrbefugnis die Bezeichnung außerplanmäßiger Professor verliehen. Das Forschungsinteresse von Prof. Eisele liegt insbesondere auf der Untersuchung von krankheitsbedingten Gewebeveränderungen in der Mikrostruktur in und außerhalb von makroskopisch sichtbaren Multiple Sklerose Läsionen mittels moderner MRT-Bildgebung.

Rezertifizierung

Nach der Erstzertifizierung im Jahr 2017 wurde das Neuroonkologische Zentrum Mannheim im Mai 2020 durch die Zertifizierungsstelle der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. OnkoZert rezertifiziert.

HEIKA Projekt

Das Kooperationsprojekt "Magnetic resonance-guided opening of the blood-brain barrier using focused ultrasound for cell-mediated therapies of brain diseases." von Prof. Dr. Marc Fatar (UMM) und PD Dr. Nicole Ruiter (KIT) erhält für das Jahr 2020 Förderung im Rahmen der Heidelberg Karlsruhe Strategic Partnership.

Auszeichnung

Frau Dr. Bunse aus der Abteilung von Prof. Platten wurde gestern der mit 10.000 Euro dotierte Early Excellence in Science Award 2016 der Bayer-Stiftung durch Herrn Prof. Baumann, Stiftungsvorstand des DKFZ, verliehen. Die Bekanntgabe war bereits Ende 2016, die Preisverleihung wurde gestern nachgeholt.

Deutscher Krebspreis 2019

Der Direktor der Neurologischen Klinik der Universitätsmedizin Mannheim und Leiter der Klinischen Kooperationseinheit Neuroimmunologie und Hirntumorimmunologie am Deutschen Krebsforschungszentrum, Professor Dr. Michael Platten, ist gestern, am 27. Februar 2019, im Rahmen des Internationalen AEK-Kongresses mit dem mit 7.500 Euro dotieren Deutschen Krebspreis 2019 in der Sparte „Klinische Forschung“ ausgezeichnet worden.

Stipendium

Herr Dr. med. Lukas Bunse erhält eines von sechs Else Kröner-Memorial-Stipendien 2019. Dr. Bunse forscht in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Michael Platten. Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung möchte besonders begabte und motivierte klinisch und wissenschaftlich tätige Ärzte am Beginn ihres Berufsweges unterstützen, durch eine zweijährige Freistellung von klinischen Aufgaben ein besonders erfolgversprechendes medizinisches Forschungsvorhaben signifikant weiterzubringen. (weiterlesen)

Swiss Bridge Award

Dr. Lukas Bunse wurde mit dem Swiss Bridge Award ausgezeichnet. Mit dem Preisgeld in Höhe von 250.000 Franken wird die Forschungsgruppe daran arbeiten, die Nebenwirkungen von zellulären Immuntherapien zu verringern sowie deren Anwendungsbereich auszuweiten.

ERC Starting Grant

Privatdozent Dr. med. Lucas Schirmer hat erfolgreich einen ERC Starting Grant eingeworben. Der Europäische Forschungsrat (ERC) fördert damit ein Forschungsvorhaben an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg, das sich zum Ziel gesetzt hat, die zelltypspezifischen Krankheitsmechanismen der Multiplen Sklerose (MS) weiter zu entschlüsseln. Über einen Zeitraum von fünf Jahren werden Fördermittel in Höhe von 1,5 Mio. Euro zur Verfügung gestellt (Pressemitteilung).