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Perfusionsimaging

Ultraschall-Perfusionsimaging: Darstellung eines akuten Schlaganfalls mit verminderter Kontrastmittelanflutung (gelbe Kurve) im Vergleich zur gesunden Hemisphäre (grüne Kurve)

Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich sowohl mit klinischer als auch experimenteller Ultraschall-Forschung. Klinisch werden in enger Zusammenarbeit mit Ingenieuren der Firma Philips spezielle kontrastmittelspezifische sonographische Methoden (z.B. Pulse-Inversion-Harmonic /Power-Modulation Imaging) zur Darstellung der Mikrozirkulation im Gehirn evaluiert. In Verbindung mit Ultraschallkontrastmitteln können mit dieser Anwendung zerebrale Infarkte, aber auch umschriebene Gebiete mit aufgehobener oder stark verminderter Kontrastmittelanreicherung bei Schlaganfallpatienten dargestellt werden. In einer aktuellen Studie bei Patienten mit akutem Schlaganfall konnte gezeigt werden, dass solche Perfusionstechniken in der Lage sind, die frühe Gewebsschädigung unmittelbar am Patientenbett in Echtzeit darzustellen (Abbildung). Auch eine Verbesserung der Perfusion nach erfolgreicher Rekanalisation kann mit dieser Methode „bedside“ verfolgt werden. Die Anwendung direkt am Patientenbett während der laufenden Akuttherapie stellt dabei einen wesentlichen Vorzug gegenüber anderen bildgebenden Verfahren wie z.B. CT oder MRT dar. Auch die Abbildung von intrazerebralen Blutungen oder arteriovenösen Malformationen gelingt mit dieser Methode zuverlässig.

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Angelika Alonso

Prof. Dr. med. Angelika Alonso

Oberärztin